Burundi

Leider können zur Zeit wegen der aktuellen Lage keine Reisen nach Burundi stattfinden.

Am 25. April 2015 wurde Burundis Präsident Pierre Nkurunziza von der regierenden Partei CNDD-FDD für eine dritte Amtszeit vorgeschlagen. Er hat dem zugestimmt und bricht damit offen die Friedensverträge von Arusha – und Burundis Verfassung. Bereits im Vorfeld hatten die Vereinigten Staaten, die Europäische Union, die Afrikanische Union und andere Organisationen vor politischen und sozialen Unruhen in Burundi gewarnt, sollte es zu dieser Entscheidung kommen.

Die burundische Zivilbevölerung begann nach der o. g. Verkündung, gegen eine dritte Amtszeit des Präsidenten zu protestieren. Das burundische Militär blieb und bleibt neutral. Die Polizei hingegen ging immer härter gegen die Demonstranten vor. Ein Putsch einiger Militärs, der in Bujumbura wie eine Befreiung gefeiert wurde, schlug fehl. Die Zivilgesellschaft setzt nun ihre Demonstrationen fort.

Ich wünsche meinen burundischen Freunden und überhaupt den Menschen in Burundi, dass sich die Lage schnellstmöglich ändert, dass sie keine Angst mehr haben müssen, nicht mehr bedroht werden und frei ihre Menschenrechte ausüben können. Dass es eine bessere Zukunft für ihr Land geben wird.

Hier können Sie ein wenig über Burundi lesen, über das Land und seine Menschen, die Kultur und die Sehenswürdigkeiten.

 

Burundi, „The Beating Heart of Africa“

Burundi, eines der kleinsten Länder Afrikas, trägt den Beinamen „The Beating Heart of Africa“. Dieser Name lässt sich nicht so einfach ins Deutsche übersetzen, weil viel mehr mitschwingt als die einfache Übertragung „Das schlagende Herz von Afrika“.

Das „Herz“ erklärt sich noch relativ einfach: Die Grenzen des Landes, die es gemeinsam mit Ruanda, Tansania und der Demokratischen Republik Kongo bildet, ergeben die Silhouette eines menschlichen Herzens – eingepfercht zwischen seinen Nachbarländern im Osten Afrikas.

Und was macht es nun zu einem „Beating Heart“? Das sind die berühmten Trommler Burundis, die ein wichtiger Teil des reichen kulturellen Erbes sind. Hat man das Glück, die Trommler zu erleben, wird man mit klopfendem Herzen zusehen, zuhören, sie mit dem ganzen Körper spüren – und wissen, warum Burundi diesen Beinamen trägt.

 

Burundi und der längste See der Erde

Burundi hat als Binnenland zwar keine Meeresküste. Dies wird jedoch durch die wunderbaren Sandstrände am Tanganjikasee mehr als wett gemacht. Der Tanganjikasee ist der größte Grabenbruch-See Afrikas, der tiefste und zweitgrößte des ganzen Kontinents, mit 673 km Ausdehnung in nord-südlicher Richtung der längste See der Erde.

 

Tanganjikasee bei Bujumbura

Tanganjikasee bei Bujumbura

 

Die Nilquelle

Außerdem rühmt sich Burundi, mit der Quelle des Ruvubu, einem der Quellflüsse des Nil, die südlichste und damit eigentliche Nilquelle vorweisen zu können. Aufgrund der durchschnittlichen Höhenlage von 1.500 m ist das Klima zwar tropisch, die Temperaturen mit durchschnittlich 16° C bis 20° C auf der Hochebene jedoch sehr erträglich. Nur am Tanganjikasee zeigt das Thermometer durchschnittlich 24° C an.

Große Elefantenherden, Löwenrudel oder Giraffen werden Sie vergeblich in Burundi suchen. Deshalb müssen Sie jedoch nicht auf Tierbeobachtung verzichten: es gibt drei Nationalparks und vier Naturreservate, in denen Vögel, Flusspferde, Krokodile, Schimpansen und viele weitere Wildtiere beheimatet sind.

 

Hippos im Rusuzi Naturreservat

Hippos im Rusuzi Naturreservat

 

Burundi und seine Menschen

Das wichtigste jedoch sind die Menschen dieses kleinen Landes. Aufgeschlossen und neugierig begrüßen sie jeden „Muzungo“, der ihr Land besucht. Lebensfreude scheint allen mit in die Wiege gelegt worden zu sein. Sehen Sie hier in diesem kleinen Video, wie „happy“ die Burundier sind.

 

Junge Frau in Bujumbura

Junge Frau in Bujumbura

 

In den letzten Jahren hatte sich sehr viel in Burundi getan. Leider war das Land durch den Bürgerkrieg in den 1990er Jahren und dessen Nachwirkungen in jeder Hinsicht geschwächt. Daher war es immer wieder in seiner Entwicklung zurückgeworfen. Bis 2015 wurde alles dafür getan, diesen Rückstand aufzuholen. Letztendlich wollte sich Burundi für einen nachhaltigen Tourismus engagieren.

Sehen Sie hier, was Burundi zu bieten hat: eine Reise nach Burundi war ein unvergessliches Erlebnis. Hoffentlich wird es das wieder einmal werden.

Ich kann das aus eigener Erfahrung sagen. In meinem Reiseblog habe ich über meine Erfahrungen in Burundi geschrieben:

Burundi: the beating heart of Africa

Ein Pygmäendorf in Burundi und mein Versprechen zu helfen

Mein Lieblingsland Burundi und ein Reisecrashkurs als E-Book

Zu einer Hochzeit nach Burundi

 

Ich hoffe sehr, dass es eines Tages wieder möglich ist, dieses kleine Land zu bereisen. Hierzu gibt es unten ein Beispiel, das ich selbst unternommen habe. Eine einzigartige Rundreise durch Burundi. Zusätzlich mit Schimpansen-Trekking in Tansania und Gorilla-Trekking in der Demokratischen Republik Kongo (DRC).

Ich war vor drei Jahren selbst dort und habe die gesamte Reise getestet! Und hier ist der Bericht dazu (bitte klicken).

 

Rundreise durch Burundi mit Schimpansen- und Gorilla-Trekking – 15 Tage

Wenn Sie sehen möchten, wie die Reise abläuft, klicken Sie bitte hier.

 

 

 

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