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Safari Äthiopien Teil 2

„Safari Äthiopien – Teil 2“ – das Beste kommt noch

Wer Teil 1 noch einmal nachlesen möchte, bitte hier klicken.

Im Omo Valley

Nach unserem Ausflug zum Krokodilmarkt auf dem Chamo See bin ich froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Die heutige Etappe führt uns noch weiter nach Süden ins Omo Tal.

Der Omo ist ein ganzjährig wasserführender Fluss, der nahe der Grenze zu Kenia in den Turkana See mündet. Ein weiterer geplanter Staudamm (Gibe III) soll den südwestlichen Teil des Flusses aufstauen und somit den natürlichen Flutzyklus des Flusses beenden. Der jedoch wird von der indigenen Völker zum Anbau von Lebensmittel gennutzt. Dies wird sowohl von Menschen- und Umweltschützern als auch von der UNESCO kritisiert: der Damm würde den Menschen die Lebensgrundlage nehmen und außerdem das Weltkulturerbe des unteren Omo Tals zerstören.

Heute Nachmittag steht ein Besuch bei einem dieser Völker auf dem Programm: wir sind in einem Dorf der …..

Hamar

Safari Äthiopien

„Safari Äthiopien“ – ursprünglicher geht es kaum

Auf in den Süden von Äthiopien …

Wer meine Geschichte(n) über meine Reise ins und im Turkana Land gelesen hat, der kann sich vorstellen, wie schwer mir der Abschied dort gefallen ist.

Doch auf mich wartete noch ein mindestens ebenso großes Abenteuer. Ich bin direkt im Anschluss des Trips im Turkana Land nach Addis Abeba geflogen, wurde dort schon von einem Empfangskomitee erwartet: Norbert, mein bester Freund, der vorher im Norden Äthiopiens unterwegs war, Debebe, unser hervorragend deutsch sprechender Guide und Robé, unser Fahrer.

 

… ins Omo-Tal

Gemeinsam werden wir uns jetzt den Süden Äthiopiens ansehen. Der Omo-Fluss, einer der längsten Flüsse in Äthiopien, gibt diesem Gebiet seinen Namen. Es handelt sich hier um einen kulturellen Schmelztiegel, wie es ihn kaum irgendwo anders gibt: mindestens 16 unterschiedliche ethnische Gruppen, alle mit einer anderen Sprache und vielen Dialekten.

Die Volksstämme im Omotal haben sich ihre traditionelle Lebensweise erhalten können. Interessanterweise haben sie das geschafft, weil die Gegend, in der sie leben, keinen Siedlungsanreiz für andere bietet: der größte Teil der Region ist trocken, sogar 34% können als Wüste klassifiziert werden.

Doch nun genug der Theorie! Starten wir gemeinsam von Addis Abeba in Richtung Süden. Es dauert lange, aus der afrikanischen Hauptstadt herauszukommen: der Verkehr ist enorm. Doch nach einiger Zeit wird es ländlicher.

 

Addis Abeba

Es herrscht reger Verkehr – auch außerhalb von Addis Abeba.

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