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Safari Masai Mara

Kenia: Safari in der Masai Mara und Baden im Indischen Ozean

 

Masai Mara, die Great Migration und das Crossing

Wer hat nicht wenigstens schon einmal im Fernsehen die Bilder vom “Crossing” genannten Höhepunkt der jährlichen “Great Migration” über den Mara Fluss in der Masai Mara gesehen: 1,5 Millionen Streifengnus und 600.000 Zebras und Gazellen durchwandern im Laufe eines jeden Jahres auf mehr als 2.000 Kilometern das gesamte Serengeti-Mara-Ökosystem.

Im Uhrzeigersinn streift der lange Treck dabei durch die Savanne, immer auf der Suche nach frischem Gras. Oder – um es mit dem Titel eines wunderbaren Buches von Carlo Mari und Harvey Croze zu sagen – “Auf der Spur des Wassers”. Die meiste Zeit halten sie sich in der flächenmäßig größeren Serengeti in Tansania auf. Im südlichen Teil der Serengeti bringen die Gnu-Kühe jedes Jahr im Februar innerhalb von drei Wochen ihre Kälber zur Welt. Man könnte die Serengeti dann auch die größte Kinderstube der Welt nennen. Doch zum langen Laufenlernen gibt die Natur den Kleinen keine Zeit. Sofort sind sie Teil der großen Wanderung – nun in Richtung Norden, nach Kenia.

In der Masai Mara angekommen, steht ihnen beim Durchqueren des Mara Flusses das größte Abenteuer bevor: in der reißenden Strömung liegen Krokodile auf der Lauer. Tausende Gnus und Zebras sterben bei dem Versuch, das andere Ufer zu erreichen. Und trotzdem wiederholt sich dieses Drama alljährlich zwischen Juli und September und nichts kann die Tiere davon abhalten.

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