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Moderne Kunst aus Ruanda – In der Stadt – Teil 5

Leben in der (Haupt)Stadt und die Kunst

Ländlich geprägte Städte

Neben Kigali gibt es nur einige wenige größere Städte in Ruanda.

Butare, die zweitgrößte Stadt, ist das intellektuelle und kulturelle Zentrum Ruandas und Sitz der Nationalen Universität sowie des Nationalmuseums.

 

Ruanda Kunst Butare

Hotel Faucon in Butare

Moderne Kunst aus Ruanda – Leben auf dem Land – Teil 4

Leben auf dem Land in Ruanda

Zu Fuß unterwegs mit Lasten auf dem Kopf

Auf unserer Rundfahrt durch Ruanda konnten wir vieles sehen, was für uns in Europa fremd ist: da wären beispielsweise die vielen Menschen, die zu Fuß unterwegs sind.

Frauen, meist in bunte Stoffe gekleidet und oft mit einem Baby auf dem Rücken und weiteren kleinen Kindern um sich herum, balancieren mehr oder weniger schwere Lasten auf dem Kopf.

 

Reise Ruanda Frauen auf dem Land

Junge Frauen auf dem Land: sie tragen alles bei sich.

Moderne Kunst aus Ruanda – Geschichtliches – Teil 2

Kolonialgeschichte

In diesem Beitrag gibt es aus verständlichen Gründen nur ein einziges Foto, denn bis auf ganz wenige Ausnahmen verwende ich nur eigene Fotos.

Dennoch ist es mir wichtig, auch die Geschichte des Landes ein wenig zu beleuchten.

 

Vorkolonialzeit

Bevor wir uns nun in Stadt und Land umsehen, sollten wir uns die Zeit nehmen, einen Blick auf die Geschichte und hier insbesondere auf die Kolonialgeschichte werfen.

Ruanda war seit dem 15. Jahrhundert eine Monarchie, die unter dem Namen „Königreich Banyarwanda“ bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts existierte.

Gegründet wurde dieses Königreich von den Tutsi, einer in diesem Gebiet lebenden sozialen Gruppe. Neben den Tutsi gab und gibt es noch die beiden weiteren Gruppen Hutu und Twa.

Richtigerweise bezeichnen die Begriffe Tutsi, Hutu oder Twa einen einzelnen Menschen der jeweiligen Gruppe. Zur Kennzeichnung der Mehrzahl wird ein „Ba“ vorangestellt, so dass wir eigentlich Batutsi, Bahutu bzw. Batwa sagen und schreiben müssen, wenn wir von der Gruppe sprechen.

Allgemein hat es sich jedoch eingebürgert, von Tutsi(s), Hutu(s) und Twa(s) zu sprechen, wenn mehrere Menschen gemeint sind. Obwohl diese Schreibweise falsch ist, will ich sie hier so übernehmen.

 

Die Europäer kommen

Die Europäer, die Ruanda und Burundi im 19. Jahrhundert bereisten, fanden in beiden Ländern Königshöfe als Herrschaftszentren vor, die sich auf eine kleine Bevölkerungsgruppe stützten, den Tutsi.

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