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Marokko Reise – Ein Märchen aus 1001 Nacht

Drei Wochen Marokko Reise

Die Route

Eine 12-köpfige Reisegruppe. Drei Wochen unterwegs in Marokko. 2.785 gefahrene Kilometer. 4 Königsstädte. Gebirge. Wüste. Atlantikküste. Freundliche, hilfsbereite und geheimnisvolle Menschen. 7 der 9 Weltkulturerbestätten besucht und besichtigt. Eine unvergleichliche und unvergessliche Marokko Reise.

 

Marokko Rundreise

Die Reiseroute der Rundreise durch Marokko (dunkelrote Linie).

Turkana Land, ein verborgenes Juwel am Jademeer

Turkana Land: Willkommen zurück Zuhause!

Vorgeschichte

Am 20.04.2015 erhielt ich eine Mail, in der mich Hardy Fiebig, ein Freund aus Köln und “Honorary Ambassador for Tourism Republic of Kenya” im Namen des Tourismusministers von Turkana, Hon. Lynus E. Ebenyo, zu einem Familiarization Trip in den unbekannten Nordwesten Kenias eingeladen hat. WOW!

Wir hatten uns bei der ITB in Berlin getroffen. Doch dass jetzt tatsächlich die Einladung kam: damit hätte ich nicht gerechnet.

Allzu viel wusste ich nicht über Turkana Land. Ich wusste, dass es einen wunderschönen See gleichen Namens gibt. Dass dieser See früher Rudolfsee genannt wurde. Ich hatte Bilder und Dokus darüber gesehen. Und dass der See wegen seiner Farbe auch Jademeer genannt wird. Das klingt nach einem Schatz. Und den habe ich auch mit nach Hause gebracht: Erfahrungen, Erlebnisse, Begegnungen mit Menschen, wie sie eindrücklicher nicht sein könnten.

 

Die Reise

 

Kenia, Turkana Land, Reise

Der komplette Fam-Trip im Turkana Land: aufgenommen mit meinem Garmin

Zu einer Hochzeit nach Burundi

Die Einladung

Ich hatte Boniface Ende Juli 2013 bei meiner ersten Reise nach Burundi kennengelernt. Damals war er Hotelmanager im Karera Beach Hotel in Bujumbura.  In diesem Hotel direkt am Tanganjikasee habe ich damals die ersten drei Tage und Nächte verbracht, bevor ich eine Rundreise durch das “Beating Heart of Africa” unternommen habe und dabei dieses kleine Land so liebgewonnen habe.

Aus dieser kurzen Bekanntschaft ist eine echte Freundschaft entstanden. Und irgendwann hat er mir erzählt, dass er seine große Liebe gefunden hat. Relativ schnell war für ihn klar, dass er Nadège heiraten will. Im November 2014 war ich wieder in Burundi. Zwischen einem Bootsausflug nach Tansania und dem aufregenden  Gorilla-Trekking im Kahuzi-Biéga Nationalpark im Kongo war ich einige Tage in Bujumbura und konnte es kaum erwarten, Boniface wiederzusehen und Nadège kennenzulernen. Wir hatten uns für den Nachmittag des 4. November verabredet. Und es gab so vieles zu erzählen, dass wir kaum merkten, wie die Zeit verging. Doch eines war nicht zu übersehen: die beiden gehörten zusammen, waren und sind ein wunderschönes Paar.

 

Burundi: Boniface und Nadège

Boniface und Nadège

Moderne Kunst aus Ruanda – In der Stadt – Teil 5

Leben in der (Haupt)Stadt und die Kunst

Ländlich geprägte Städte

Neben Kigali gibt es nur einige wenige größere Städte in Ruanda.

Butare, die zweitgrößte Stadt, ist das intellektuelle und kulturelle Zentrum Ruandas und Sitz der Nationalen Universität sowie des Nationalmuseums.

 

Ruanda Kunst Butare

Hotel Faucon in Butare

Moderne Kunst aus Ruanda – Leben auf dem Land – Teil 4

Leben auf dem Land in Ruanda

Zu Fuß unterwegs mit Lasten auf dem Kopf

Auf unserer Rundfahrt durch Ruanda konnten wir vieles sehen, was für uns in Europa fremd ist: da wären beispielsweise die vielen Menschen, die zu Fuß unterwegs sind.

Frauen, meist in bunte Stoffe gekleidet und oft mit einem Baby auf dem Rücken und weiteren kleinen Kindern um sich herum, balancieren mehr oder weniger schwere Lasten auf dem Kopf.

 

Reise Ruanda Frauen auf dem Land

Junge Frauen auf dem Land: sie tragen alles bei sich.

Moderne Kunst aus Ruanda – Rundreise – Teil 3

Rundreise Ruanda

Unterwegs mit dem Bus

Kehren wir nach diesem historischen Ausflug in die Gegenwart zurück und unternehmen einen Streifzug durch das Land, sehen uns an, wie und wovon die Menschen leben.

Ruanda ist das am dichtesten besiedelte Land auf dem afrikanischen Festland. Von den etwa 11 Millionen Einwohnern leben nur ca. 16 % in Städten.

Am schönsten ist es, mit dem Bus durch Ruanda zu fahren. Man kann unter vielen Buslinien wählen, doch ich möchte eine besonders hervorheben: die „Volcanoes Transport Company“.

Ich habe in einem Artikel von der Erfolgsgeschichte des Jungunternehmers Olivier Nizeyimana gehört, nachdem ich diese Linie selbst ausprobiert hatte. Normalerweise fahren Busse in Afrika los, wenn sie voll sind, getreu der Definition der „African Time“: „Die anderen haben die Uhren, wir haben die Zeit“.

Olivier Nizeyimana nahm dies als Herausforderung an: seine Busse fahren pünktlich – und sind fast immer voll. Sie sind nicht ganz so groß wie die Busse, die bei uns größtenteils eingesetzt werden.

Für die Fahrgäste gibt es acht Reihen mit je zwei Plätzen links, je einem Platz rechts und im Gang können zwischen den Plätzen noch Sitze heruntergeklappt werden. So sind die meisten Busse ausgestattet.

Moderne Kunst aus Ruanda – Geschichtliches – Teil 2

Kolonialgeschichte

In diesem Beitrag gibt es aus verständlichen Gründen nur ein einziges Foto, denn bis auf ganz wenige Ausnahmen verwende ich nur eigene Fotos.

Dennoch ist es mir wichtig, auch die Geschichte des Landes ein wenig zu beleuchten.

 

Vorkolonialzeit

Bevor wir uns nun in Stadt und Land umsehen, sollten wir uns die Zeit nehmen, einen Blick auf die Geschichte und hier insbesondere auf die Kolonialgeschichte werfen.

Ruanda war seit dem 15. Jahrhundert eine Monarchie, die unter dem Namen „Königreich Banyarwanda“ bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts existierte.

Gegründet wurde dieses Königreich von den Tutsi, einer in diesem Gebiet lebenden sozialen Gruppe. Neben den Tutsi gab und gibt es noch die beiden weiteren Gruppen Hutu und Twa.

Richtigerweise bezeichnen die Begriffe Tutsi, Hutu oder Twa einen einzelnen Menschen der jeweiligen Gruppe. Zur Kennzeichnung der Mehrzahl wird ein „Ba“ vorangestellt, so dass wir eigentlich Batutsi, Bahutu bzw. Batwa sagen und schreiben müssen, wenn wir von der Gruppe sprechen.

Allgemein hat es sich jedoch eingebürgert, von Tutsi(s), Hutu(s) und Twa(s) zu sprechen, wenn mehrere Menschen gemeint sind. Obwohl diese Schreibweise falsch ist, will ich sie hier so übernehmen.

 

Die Europäer kommen

Die Europäer, die Ruanda und Burundi im 19. Jahrhundert bereisten, fanden in beiden Ländern Königshöfe als Herrschaftszentren vor, die sich auf eine kleine Bevölkerungsgruppe stützten, den Tutsi.

Moderne Kunst aus Ruanda – Verortung – Teil 1

Afrika – Ostafrika – Ruanda – Kigali

Afrika

Beginnen wir damit, Afrika aus Satellitensicht auf der Erdkugel zu suchen und dann immer näher heranzuzoomen. Wohl jeder kennt die Form Afrikas und es ist leicht, die Umrisse auszumachen!

Ein so riesiger Kontinent, der zweitgrößte der Erde, 54 Staaten, mehr als 2.000 verschiedene Sprachen, ungezählte Völker; hier fließt der Nil, der längste Fluss der Erde, hier gibt es die größte und die älteste Wüste – Sahara und Namib – und mit dem Tanganjikasee den tiefsten See der Erde.

Von Norden nach Süden beträgt die Ausdehnung etwa 8.000 km, in West-Ost-Richtung sind es 7.000 km: gigantische Entfernungen!

Und doch wird dieser Kontinent aus europäischer Perspektive meist nur als ein Land wahrgenommen.

 

Afrika, Ruanda, wahre Größe Afrikas

Bitte hier klicken, um zur Grafik zu gelangen: Afrika – ein riesiger Kontinent!

 

 

Ostafrika

Zoomen wir näher heran, betrachten das östliche Afrika.

Ein Pygmäendorf in Burundi und mein Versprechen zu helfen

Ich bin zum ersten Mal in Burundi und alleine unterwegs.

Es ist Ende Juli 2013. Weil ich dieses kleine Land im Osten Afrikas näher kennenlernen will, suche ich mir einen Guide. Steve, ein junger Mann mit ausgezeichneten Englischkenntnissen, wird mich begleiten. Die Rundreise erfolgt im Uhrzeigersinn, d. h. zuerst fahren wir nordwärts, auf der Straße, auf der ich aus Ruanda gekommen bin.

Steve erzählt mir unterwegs einiges über die Pygmäen und ihr Dorf Busekera (Nähe Bugarama), das unsere erste Station sein wird.

Die richtige Bezeichnung für diese Volksgruppe ist Batwa. Einst Urbevölkerung, macht ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung in Burundi heute nur etwa 1 bis 2 % aus. In den umliegenden Ländern Ruanda, Uganda und DRC ist ihr Bevölkerungsanteil ähnlich gering.

Sie sind ausgegrenzt, diskriminiert und leben in großer Armut. Einst waren sie Jäger und Sammler, wussten alles über den Regenwald und sein Ökosystem.

Infolge des Bevölkerungswachstums wurde immer mehr Wald gerodet. Damit wurde ihre Lebensgrundlage immer weiter beschnitten, so dass sie nun als Landarbeiter oder Kleinstbauern ihr Leben fristen oder sich ihren kargen Lebensunterhalt mit Töpferei verdienen.

Namibia: Gästefarmen sind ein unbedingtes Muss

“Wer nicht mindestens einmal auf einer Gästefarm übernachtet hat, der war nicht wirklich in Namibia.”

Vorbereitungen

Diesen Satz habe ich so oft gehört und gelesen, als ich dabei war, meine Namibiareise zusammenzustellen. Natürlich wollte ich „wirklich“ in Namibia gewesen sein und deshalb gehörte auch der Aufenthalt auf mindestens einer Gästefarm zum Reiseprogramm. Ich suchte also nach solchen Unterkünften entlang der Route, die ich fahren wollte.

Meine Vorstellung einer „Gästefarm“ war recht vage – irgendetwas zwischen „Ferien auf dem Bauernhof“ und dem, was ich einmal in einer Doku gesehen hatte: eine Familie, die weitab jeglicher Zivilisation auf einer Farm lebt und sich ein Zubrot mit der Vermietung von Gästezimmern verdient. Entschieden habe ich mich dann für die “Namtib Desert Lodge”. Wie ich heute weiß: eine sehr gute Entscheidung!

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