Afrikanische Literatur in Köln

Wie die Geschichten auf die Welt kamen

Eine Veranstaltung von „Stimmen Afrikas“  am 15. November 2014

 

Schon zum dritten Mal hat dieser Vorleseabend stattgefunden – und ich habe ihn leider erst in diesem Jahr entdeckt. Aber besser spät als nie! Und ich habe mir vorgenommen, keinen mehr zu versäumen.

Auch für das nächste Jahr ist er schon geplant, wird wahrscheinlich wieder an einem Samstag stattfinden, voraussichtlich am 14. November 2015. Und ich kann jetzt schon versprechen, dass ich euch daran erinnern werde.

 

Stimmen Afrikas, Wie die Geschichten auf die Welt kamen, Afrikanische Literatur

Christa Morgenrath begrüßt das gespannte Publikum.

 

Besinnlich und anregend sollte der Vorleseabend aus der Afrikanischen Literatur laut Ankündigung werden. Dieses Versprechen wurde gestern Abend mehr als eingehalten.

Die von Thomas Brückner ausgewählten und größtenteils von ihm übersetzten Texte zeigten wieder einmal, wie viel Afrikanische Literatur zu bieten hat.

Wenn diese dann von solch hochkarätigen Sprechern wie Anke Engelke, Sunga Weineck und Thomas Brückner vorgetragen werden, will man immer weiter zuhören, will nicht, dass der Abend zu Ende geht.

 

Afrikanische Literatur, Stimmen Afrikas

v.l.n.r. Sunga Weineck, Anke Engelke, Thomas Brückner

 

Man ist vollkommen gefangen in diesen Geschichten aus Sierra Leone, Südafrika, Nigeria oder der Demokratischen Republik Kongo.

Witziges über die Kunst, Fischsuppe kochen zu können, gilt sie doch in Yemisi Ogbes Erzählung (aus Chimurenga Chronic) als Lebenselixier. Oder Groteskes, wie der eingeschrumpfte und in einer Kiste festgehaltene Ministerpräsident aus Ivan Vladislavics Erzählung „Die Kiste“ (aus „Missing Persons“/dt. „Die Terminalbar und andere endgültige Geschichten“). Heitere und nachdenkliche Geschichten, die nur beispielhaft für die Vielfalt der Literaturen Afrikas stehen können – und doch einzigartig sind.

Diese Veranstaltung von „Stimmen Afrikas“ im VHS-Saal des Rautenstrauch-Joest-Museums war nicht nur ein Vergnügen, sondern ein echtes Erlebnis.

 

Stimmen Afrikas

Stimmen Afrikas

 

Wer jetzt nicht bis zum nächsten Jahr warten möchte, sollte sich das Programm von „Stimmen Afrikas“ ansehen oder sich dort für den Newsletter eintragen – und keine Literaturveranstaltung rund um Afrika mehr versäumen.

Es lohnt sich.

 

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