Afrika in Köln Alle Artikel

Moderne Kunst aus Ruanda – In der Stadt – Teil 5

Leben in der (Haupt)Stadt und die Kunst

Ländlich geprägte Städte

Neben Kigali gibt es nur einige wenige größere Städte in Ruanda.

Butare, die zweitgrößte Stadt, ist das intellektuelle und kulturelle Zentrum Ruandas und Sitz der Nationalen Universität sowie des Nationalmuseums.

 

Ruanda Kunst Butare

Hotel Faucon in Butare

Moderne Kunst aus Ruanda – Leben auf dem Land – Teil 4

Leben auf dem Land in Ruanda

Zu Fuß unterwegs mit Lasten auf dem Kopf

Auf unserer Rundfahrt durch Ruanda konnten wir vieles sehen, was für uns in Europa fremd ist: da wären beispielsweise die vielen Menschen, die zu Fuß unterwegs sind.

Frauen, meist in bunte Stoffe gekleidet und oft mit einem Baby auf dem Rücken und weiteren kleinen Kindern um sich herum, balancieren mehr oder weniger schwere Lasten auf dem Kopf.

 

Reise Ruanda Frauen auf dem Land

Junge Frauen auf dem Land: sie tragen alles bei sich.

Moderne Kunst aus Ruanda – Rundreise – Teil 3

Rundreise Ruanda

Unterwegs mit dem Bus

Kehren wir nach diesem historischen Ausflug in die Gegenwart zurück und unternehmen einen Streifzug durch das Land, sehen uns an, wie und wovon die Menschen leben.

Ruanda ist das am dichtesten besiedelte Land auf dem afrikanischen Festland. Von den etwa 11 Millionen Einwohnern leben nur ca. 16 % in Städten.

Am schönsten ist es, mit dem Bus durch Ruanda zu fahren. Man kann unter vielen Buslinien wählen, doch ich möchte eine besonders hervorheben: die „Volcanoes Transport Company“.

Ich habe in einem Artikel von der Erfolgsgeschichte des Jungunternehmers Olivier Nizeyimana gehört, nachdem ich diese Linie selbst ausprobiert hatte. Normalerweise fahren Busse in Afrika los, wenn sie voll sind, getreu der Definition der „African Time“: „Die anderen haben die Uhren, wir haben die Zeit“.

Olivier Nizeyimana nahm dies als Herausforderung an: seine Busse fahren pünktlich – und sind fast immer voll. Sie sind nicht ganz so groß wie die Busse, die bei uns größtenteils eingesetzt werden.

Für die Fahrgäste gibt es acht Reihen mit je zwei Plätzen links, je einem Platz rechts und im Gang können zwischen den Plätzen noch Sitze heruntergeklappt werden. So sind die meisten Busse ausgestattet.

Moderne Kunst aus Ruanda – Geschichtliches – Teil 2

Kolonialgeschichte

In diesem Beitrag gibt es aus verständlichen Gründen nur ein einziges Foto, denn bis auf ganz wenige Ausnahmen verwende ich nur eigene Fotos.

Dennoch ist es mir wichtig, auch die Geschichte des Landes ein wenig zu beleuchten.

 

Vorkolonialzeit

Bevor wir uns nun in Stadt und Land umsehen, sollten wir uns die Zeit nehmen, einen Blick auf die Geschichte und hier insbesondere auf die Kolonialgeschichte werfen.

Ruanda war seit dem 15. Jahrhundert eine Monarchie, die unter dem Namen „Königreich Banyarwanda“ bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts existierte.

Gegründet wurde dieses Königreich von den Tutsi, einer in diesem Gebiet lebenden sozialen Gruppe. Neben den Tutsi gab und gibt es noch die beiden weiteren Gruppen Hutu und Twa.

Richtigerweise bezeichnen die Begriffe Tutsi, Hutu oder Twa einen einzelnen Menschen der jeweiligen Gruppe. Zur Kennzeichnung der Mehrzahl wird ein „Ba“ vorangestellt, so dass wir eigentlich Batutsi, Bahutu bzw. Batwa sagen und schreiben müssen, wenn wir von der Gruppe sprechen.

Allgemein hat es sich jedoch eingebürgert, von Tutsi(s), Hutu(s) und Twa(s) zu sprechen, wenn mehrere Menschen gemeint sind. Obwohl diese Schreibweise falsch ist, will ich sie hier so übernehmen.

 

Die Europäer kommen

Die Europäer, die Ruanda und Burundi im 19. Jahrhundert bereisten, fanden in beiden Ländern Königshöfe als Herrschaftszentren vor, die sich auf eine kleine Bevölkerungsgruppe stützten, den Tutsi.

Moderne Kunst aus Ruanda – Verortung – Teil 1

Afrika – Ostafrika – Ruanda – Kigali

Afrika

Beginnen wir damit, Afrika aus Satellitensicht auf der Erdkugel zu suchen und dann immer näher heranzuzoomen. Wohl jeder kennt die Form Afrikas und es ist leicht, die Umrisse auszumachen!

Ein so riesiger Kontinent, der zweitgrößte der Erde, 54 Staaten, mehr als 2.000 verschiedene Sprachen, ungezählte Völker; hier fließt der Nil, der längste Fluss der Erde, hier gibt es die größte und die älteste Wüste – Sahara und Namib – und mit dem Tanganjikasee den tiefsten See der Erde.

Von Norden nach Süden beträgt die Ausdehnung etwa 8.000 km, in West-Ost-Richtung sind es 7.000 km: gigantische Entfernungen!

Und doch wird dieser Kontinent aus europäischer Perspektive meist nur als ein Land wahrgenommen.

 

Afrika, Ruanda, wahre Größe Afrikas

Bitte hier klicken, um zur Grafik zu gelangen: Afrika – ein riesiger Kontinent!

 

 

Ostafrika

Zoomen wir näher heran, betrachten das östliche Afrika.

Mama Afrika

Auch „Mama Afrika“ ist Köln

Wer kennt die Gruppe noch nicht? Das lässt sich sehr schnell ändern, sollte geändert werden!

Die 1987 im Senegal gegründete Band muss man einfach erlebt haben.

Am 27. Dezember gibt es eine gute Gelegenheit, mit dieser Band einen Jahresabschluss der besonderen Art zu erleben:

In der „Kantine“ in Köln findet „Die afrikanische Nacht mit anschließender Afro-Party“ statt.

Afrikanische Literatur in Köln

Wie die Geschichten auf die Welt kamen

Eine Veranstaltung von „Stimmen Afrikas“  am 15. November 2014

 

Schon zum dritten Mal hat dieser Vorleseabend stattgefunden – und ich habe ihn leider erst in diesem Jahr entdeckt. Aber besser spät als nie! Und ich habe mir vorgenommen, keinen mehr zu versäumen.

Auch für das nächste Jahr ist er schon geplant, wird wahrscheinlich wieder an einem Samstag stattfinden, voraussichtlich am 14. November 2015. Und ich kann jetzt schon versprechen, dass ich euch daran erinnern werde.

 

Stimmen Afrikas, Wie die Geschichten auf die Welt kamen, Afrikanische Literatur

Christa Morgenrath begrüßt das gespannte Publikum.

 

Besinnlich und anregend sollte der Vorleseabend aus der Afrikanischen Literatur laut Ankündigung werden. Dieses Versprechen wurde gestern Abend mehr als eingehalten.

Afrika in Köln: es gibt vieles zu entdecken!

Heimat: Köln und Afrika

Köln ist seit vielen Jahren meine (Wahl-)Heimatstadt. Das ist die Heimat, in der ich sesshaft bin, in der viele mir sehr nahestehende Menschen leben.

Andererseits gibt es Afrika, wo ich zukünftig noch mehr unterwegs sein möchte, als ich dies bisher konnte.

Was liegt also näher, auch in Köln nach Afrika zu suchen. Eines habe ich bereits herausgefunden: es gibt einiges zu entdecken.

Und neben meinen Reiseerzählungen will ich zukünftig immer wieder über „Afrika in Köln“ berichten.

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