Malawi Reise

Malawi Reise ins „Warme Herz von Afrika“

Ein langer Anlauf

Ich liebe diese Beinamen afrikanischer Länder, denn sie drücken mit wenigen Worten aus, was man dort erwarten darf. Und in Malawi findet man sie überall: Wärme, Herzlichkeit, Warmherzigkeit!

Schon 2012 war es der Plan, bis zum Malawisee zu fahren, als ich zusammen mit einem Freund mit dem Motorrad unterwegs war. Gestartet sind wir in Jinja, am Ausfluss des Nil aus dem Viktoriasee. Von dort sollte es immer weiter nach Süden gehen: vom Viktoria- zum Tanganjika- und dann zum Malawisee. Sie sind die drei größten Seen Afrikas – jeder ein Grabenbruchsee, doch unverwechselbar einzigartig!

Doch wenn man sich auf Reisen in Afrika einlässt, muss das zuerst ins Auge gefasste Ziel oft warten. Was sind schon knapp vier Jahre? Dazwischen liegen etliche zurückgelegte Kilometer, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, aufregende Abenteuer, wertvolle Erfahrungen und intensiv erlebte und gelebte Zeit, von der ich keine Sekunde missen möchte.

Am 31. März 2016 ist es dann so weit: zu fünft fliegen wir nach Malawi.

 

Ethiopian Airlines

Diese Flügel tragen uns nach Afrika: Ethiopian Airlines.

Fototour Maasai Mara

Diese Pressemitteilung vom 24.02.2016 möchte ich Euch nicht vorenthalten

 

Studien- und Fototour Maasai Mara

 

Matira Safari: Mit Starregisseur Reinhard Radke in Kenia die Tierwelt Afrikas entdecken

 

Einblicke in die faszinierende Verhaltensbiologie afrikanischer Wildtiere gibt der weltbekannte Tierfilmer und Regisseur Reinhard Radke („Serengeti“) bei Studien- und Fototouren mit „Matira Safari“ in Kenias berühmtestem Nationalpark – der Maasai Mara.

 

Matira Safari, Maasai Mara, Reinhard Radke, Kenia,

Fotosafari

Fotosafari

Eine Safari ist für viele reiselustige Menschen und Hobby Fotografen ein großer Traum. Das einmalige Naturschauspiel aus Lichtstimmung, Landschaft und beeindruckenden Tieren macht einen Ausflug in die Wildnis zu einem spektakulären Erlebnis. Dieses mit der Kamera festzuhalten, ist wohl der Wunsch eines jeden Urlaubers und Fotografen.

Doch im Gegensatz zu einem organisierten Fotoshooting ist die Natur nicht planbar. Wetter, Tiere und klimatische sowie kulturelle Gegebenheiten lassen sich nicht festlegen. Umso wichtiger ist es, die Ratschläge erfahrener Fotografen zu kennen, um die Fotosafari trotz vieler Eventualitäten erfolgreich umsetzen zu können. Sie wissen, wie man eine Fotosafari am bestenvorbereiten kann, was man vor Ort beachten sollte und wie die schönsten Fotos entstehen.

Im Ratgeber „Safari Fotografie“ gibt Werner Schmäing, ein leidenschaftlicher Tierfotograf, seinen Lesern einen tiefen Einblick in seine Safari Geschichten inklusive beeindruckender Fotos:

Marokko Reise – Ein Märchen aus 1001 Nacht

Drei Wochen Marokko Reise

Die Route

Eine 12-köpfige Reisegruppe. Drei Wochen unterwegs in Marokko. 2.785 gefahrene Kilometer. 4 Königsstädte. Gebirge. Wüste. Atlantikküste. Freundliche, hilfsbereite und geheimnisvolle Menschen. 7 der 9 Weltkulturerbestätten besucht und besichtigt. Eine unvergleichliche und unvergessliche Marokko Reise.

 

Marokko Rundreise

Die Reiseroute der Rundreise durch Marokko (dunkelrote Linie).

Premium Economy Vergleich

Premium Economy Vergleich

Die Macher vom Tripdoo-Reiseblog haben die Premium Economy Class-Angebote der Airlines getestet und haben folgendes herausgefunden:

Deutschland Top, USA Flop – Bei diesen Airlines lohnt sich das Premium Economy Class-Angebot

Berlin, 27. Januar 2016 – Seit einiger Zeit etabliert sich eine vierte Klasse bei der Flugbuchung: Die Premium Economy. Ein bisschen mehr Komfort als in der Economy, ein bisschen preisgünstiger als die Business Class, heißt die Maxime. Insgesamt haben bereits 52 der weltweit etwa 700 Personen transportierenden Fluggesellschaften die sogenannte Premium Economy Klasse im Angebot. Wir haben uns 14 verschiedene Airlines angeguckt und überprüft, bei welcher Airline sich dieses Angebot lohnt. Denn die Tickets sind im Schnitt zwischen 200-400€ teuer als in der Economy.

Das Testergebnis im Überblick

Safari Tansania – kommt mit!

Safari Tansania – ein Kindheitstraum wird wahr!

Wer von Euch kennt noch Prof. Dr. Bernhard Grzimek? Mit seiner Sendung „Ein Platz für Tiere“ gehörte er für mich genau wie „Lassie“ oder „Fury“ zu meiner Kindheit. Und als ich dann seinen Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“ gesehen habe, wusste ich: da will ich hin! Zur Safari Tansania!

Irgendwann einmal habe ich von einer Studie gehört, bei der Menschen gefragt wurden, wie sie sich einen Ort vorstellen, an dem sie sich wohl und geborgen fühlen. Die überwiegende Mehrheit hat eine Savannen-Landschaft beschrieben. Dieses Bild ist wahrscheinlich in uns Menschen aus der Vorzeit abgespeichert. Und die Serengeti ist für mich die „Mutter“ aller Savannen, das Urbild.

Nun will ich Euch nicht länger auf die Folter spannen: im November 2015 ist es endlich soweit! Ich fliege nach Tansania, zum Kilimanjaro International Airport. Und werde mit Blumen begrüßt.

 

Tansania, Tanzania, Safari, Kilimanjaro

Alex holt uns ab und überreicht mir einen Blumenstrauß zur Begrüßung.

Safari Äthiopien Teil 2

„Safari Äthiopien – Teil 2“ – das Beste kommt noch

Wer Teil 1 noch einmal nachlesen möchte, bitte hier klicken.

Im Omo Valley

Nach unserem Ausflug zum Krokodilmarkt auf dem Chamo See bin ich froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Die heutige Etappe führt uns noch weiter nach Süden ins Omo Tal.

Der Omo ist ein ganzjährig wasserführender Fluss, der nahe der Grenze zu Kenia in den Turkana See mündet. Ein weiterer geplanter Staudamm (Gibe III) soll den südwestlichen Teil des Flusses aufstauen und somit den natürlichen Flutzyklus des Flusses beenden. Der jedoch wird von der indigenen Völker zum Anbau von Lebensmittel gennutzt. Dies wird sowohl von Menschen- und Umweltschützern als auch von der UNESCO kritisiert: der Damm würde den Menschen die Lebensgrundlage nehmen und außerdem das Weltkulturerbe des unteren Omo Tals zerstören.

Heute Nachmittag steht ein Besuch bei einem dieser Völker auf dem Programm: wir sind in einem Dorf der …..

Hamar

Afrika in Köln Tipps und Termine November Dezember 2015

Afrika in Köln: Tipps und Termine im Spätherbst und der (Vor-)Weihnachtszeit 2015:

 

Am 17. Oktober hat Hartmut Fiebigs große Vortragsreise mit ca. 50 Auftritten in Deutschland, Österreich und der Schweiz begonnen. Hier gibt es alle Termine.

Und beim großen Zuschauergewinnspiel gibt es folgende Preise:

1. Preis: eine 12-tägige Flug-Safari für 2 Personen
2. Preis: eine 10-tägige Flug-Safari für 2 Personen
3. Preis: eine 8-tägige Flug-Safari für 2 Personen

Weitere Deatils gibt es hier.

Safari Äthiopien

„Safari Äthiopien“ – ursprünglicher geht es kaum

Auf in den Süden von Äthiopien

Wer meine Geschichte(n) über meine Reise ins und im Turkana Land gelesen hat, der kann sich vorstellen, wie schwer mir der Abschied dort gefallen ist.

Doch mir stand noch ein mindestens ebenso großes Abenteuer bevor. Ich bin direkt im Anschluss des Trips im Turkana Land nach Addis Abeba geflogen, wurde dort schon von einem Empfangskomitee erwartet: Norbert, mein bester Freund, der vorher im Norden Äthiopiens unterwegs war, Debebe, unser hervorragend deutsch sprechender Guide und Robé, unser Fahrer.

Gemeinsam werden wir uns jetzt den Süden Äthiopiens ansehen. Der Omo-Fluss, einer der längsten Flüsse in Äthiopien, gibt diesem Gebiet seinen Namen. Es handelt sich hier um einen kulturellen Schmelztiegel, wie es ihn kaum irgendwo anders gibt: mindestens 16 unterschiedliche ethnische Gruppen, alle mit einer anderen Sprache und vielen Dialekten.

Die Volksstämme im Omotal haben sich ihre traditionelle Lebensweise erhalten können. Interessanterweise haben sie das geschafft, weil die Gegend, in der sie leben, keinen Siedlungsanreiz für andere bietet: der größte Teil der Region ist trocken, sogar 34% können als Wüste klassifiziert werden.

Doch nun genug der Theorie! Starten wir gemeinsam von Addis Abeba in Richtung Süden. Es dauert lange, aus der afrikanischen Hauptstadt herauszukommen: der Verkehr ist enorm. Doch nach einiger Zeit wird es ländlicher.

 

Addis Abeba

Es herrscht reger Verkehr – auch außerhalb von Addis Abeba.

Afrika in Köln: Termine August bis Oktober 2015

Spätsommer und Frühherbst 2015:

Veranstaltungen rund um Afrika in Köln (und Umgebung)

 


 

25.08.2015, 21:30 Uhr, Odonien: Open Air Kino – Song from the Forest!

Ein unbedingt sehenswerter Dokumentarfilm von Michael Obert, im Juni 2015 mit dem Deutschen Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet.

Eintritt 5,00 € (Bei Regen fällt die Vorstellung aus.)

Turkana Land, ein verborgenes Juwel am Jademeer – 2

Karibu! Das ist Suaheli und heißt „Herzlich willkommen“

Fortsetzung meines Berichts über Turkana Land

Turkana Basin Institute (TBI)

Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte, wenn ich beschreiben sollte, wie diese Nacht im Turkanabasin Institute war: praktisch draußen – und dennoch geschützt – zu schlafen, lediglich ab und zu ein Rascheln oder Vogelstimmen zu hören und von den ersten Sonnenstrahlen geweckt zu werden!

 

Afrika, Kenia, Turkana Land, Reise

Eine wahrlich traumhafte Schlafgelegenheit.

Turkana Land, ein verborgenes Juwel am Jademeer

Turkana Land: Willkommen zurück Zuhause!

Vorgeschichte

Am 20.04.2015 erhielt ich eine Mail, in der mich Hardy Fiebig, ein Freund aus Köln und „Honorary Ambassador for Tourism Republic of Kenya“ im Namen des Tourismusministers von Turkana, Hon. Lynus E. Ebenyo, zu einem Familiarization Trip in den unbekannten Nordwesten Kenias eingeladen hat. WOW!

Wir hatten uns bei der ITB in Berlin getroffen. Doch dass jetzt tatsächlich die Einladung kam: damit hätte ich nicht gerechnet.

Allzu viel wusste ich nicht über Turkana Land. Ich wusste, dass es einen wunderschönen See gleichen Namens gibt. Dass dieser See früher Rudolfsee genannt wurde. Ich hatte Bilder und Dokus darüber gesehen. Und dass der See wegen seiner Farbe auch Jademeer genannt wird. Das klingt nach einem Schatz. Und den habe ich auch mit nach Hause gebracht: Erfahrungen, Erlebnisse, Begegnungen mit Menschen, wie sie eindrücklicher nicht sein könnten.

 

Die Reise

 

Kenia, Turkana Land, Reise

Der komplette Fam-Trip im Turkana Land: aufgenommen mit meinem Garmin

Zu einer Hochzeit nach Burundi

Die Einladung

Ich hatte Boniface Ende Juli 2013 bei meiner ersten Reise nach Burundi kennengelernt. Damals war er Hotelmanager im Karera Beach Hotel in Bujumbura. In diesem Hotel direkt am Tanganjikasee habe ich damals die ersten drei Tage und Nächte verbracht, bevor ich eine Rundreise durch das „Beating Heart of Africa“ unternommen habe und dabei dieses kleine Land so liebgewonnen habe.

Aus dieser kurzen Bekanntschaft ist eine echte Freundschaft entstanden. Und irgendwann hat er mir erzählt, dass er seine große Liebe gefunden hat. Relativ schnell war für ihn klar, dass er Nadège heiraten will. Im November 2014 war ich wieder in Burundi. Zwischen einem Bootsausflug nach Tansania und dem aufregenden  Gorilla-Trekking im Kahuzi-Biéga Nationalpark im Kongo war ich einige Tage in Bujumbura und konnte es kaum erwarten, Boniface wiederzusehen und Nadège kennenzulernen. Wir hatten uns für den Nachmittag des 4. November verabredet. Und es gab so vieles zu erzählen, dass wir kaum merkten, wie die Zeit verging. Doch eines war nicht zu übersehen: die beiden gehörten zusammen, waren und sind ein wunderschönes Paar.

 

Burundi: Boniface und Nadège

Boniface und Nadège

Libyen – Rundreise Teil 1: Wüste erleben im Fessan

Libyen als Reiseland?

Ja, das gab es! Sicherlich war es nie ein typisches Land für Massentourismus.

Doch die drei historischen Großprovinzen Tripolitanien, Kyrenaika und Fessan sind alleine landschaftlich schon einzigartig – erst recht die vielen historischen Schätze, von denen einige unter dem Schutz der UNESCO stehen und auf der Liste der Welterbestätten zu finden sind.

 

Rundreise Libyen

Die komplette Libyen-Rundreise durch alle historischen Provinzen.

 

Ich war im Oktober 2010 dort und es war eine der beeindruckendsten Reisen, die ich je unternommen habe. Doch seit mehr als vier Jahren kommen keine guten Nachrichten aus Libyen und es scheint, als würde das Land immer mehr im Chaos versinken. Bürgerkrieg und „IS“-Terrormilizen lassen das Land und die Menschen nicht zur Ruhe kommen.

Da verwundert es kaum, dass Libyen mit seinen endlosen Küsten ein Paradies für Menschenschleuser ist.

Von dort versuchen Hunderttausende Flüchtlinge aus Afrika nach Europa zu gelangen. Täglich wird in unseren Medien über dieses als „Flüchtlingsdrama“ bezeichnete Leid berichtet.

Und immer wieder denke ich an die wunderbaren Tage, die ich dort erlebt habe, an denen ich dieses einzigartige Land kennenlernen durfte. Deshalb habe ich mich entschlossen, gerade jetzt von dieser Reise zu erzählen, mit Bildern zu dokumentieren, wie schön dieses Land, wie beeindruckend die Kultur und wie herzlich die Menschen dort sind.

Mein Lieblingsland Burundi und ein Reisecrashkurs als E-Book

Reisecrashkurs als E-Book

Vor einiger Zeit erhielt ich eine Mail von einem (mir bis dahin noch unbekannten) Reiseblogger. Kilian ist sein Name und sein Blog heißt „ReiseinsiderTipp“. Und das hat er mir geschrieben:

Über Andres Blog bin ich auf deine Geschichten über Afrika gestoßen. Toll, finde ich sehr cool dass du darüber schreibst, denn darüber habe ich nur sehr wenige Informationen gefunden.

Ich bin Kilian von http://reiseinsidertipp.de/ und erstelle gerade ein kostenfreies Reisetraining für meine Leser. Dazu schreibe ich ein eBook in dem Blogger jeweils ihr Lieblingsland vorstellen.

Ja und bei Afrika würde mich deine Teilnamen sehr freuen. Hast du grundsätzlich Lust mitzumachen?

Konkret geht es um die Beantwortung von drei Fragen. Ziel ist es, den Lesern Lust auf das Land zu machen und persönlich darüber zu berichten. Sie sollen sich bei der Reiseplanung einfach leichter tun in der Länderauswahl.
Hier die drei Fragen:
1. Welche drei Besonderheiten zeichnen dein Lieblingsland besonders aus?
2. Was sollte ich in diesem Land unbedingt erleben?
3. Welchen konkreten Tipp hast du für Backpacker, die hier zum ersten Mal reisen?

Moderne Kunst aus Ruanda – In der Stadt – Teil 5

Leben in der (Haupt)Stadt und die Kunst

Ländlich geprägte Städte

Neben Kigali gibt es nur einige wenige größere Städte in Ruanda.

Butare, die zweitgrößte Stadt, ist das intellektuelle und kulturelle Zentrum Ruandas und Sitz der Nationalen Universität sowie des Nationalmuseums.

 

Ruanda Kunst Butare

Hotel Faucon in Butare

Moderne Kunst aus Ruanda – Leben auf dem Land – Teil 4

Leben auf dem Land in Ruanda

Zu Fuß unterwegs mit Lasten auf dem Kopf

Auf unserer Rundfahrt durch Ruanda konnten wir vieles sehen, was für uns in Europa fremd ist: da wären beispielsweise die vielen Menschen, die zu Fuß unterwegs sind.

Frauen, meist in bunte Stoffe gekleidet und oft mit einem Baby auf dem Rücken und weiteren kleinen Kindern um sich herum, balancieren mehr oder weniger schwere Lasten auf dem Kopf.

 

Reise Ruanda Frauen auf dem Land

Junge Frauen auf dem Land: sie tragen alles bei sich.

Moderne Kunst aus Ruanda – Rundreise – Teil 3

Rundreise Ruanda

Unterwegs mit dem Bus

Kehren wir nach diesem historischen Ausflug in die Gegenwart zurück und unternehmen einen Streifzug durch das Land, sehen uns an, wie und wovon die Menschen leben.

Ruanda ist das am dichtesten besiedelte Land auf dem afrikanischen Festland. Von den etwa 11 Millionen Einwohnern leben nur ca. 16 % in Städten.

Am schönsten ist es, mit dem Bus durch Ruanda zu fahren. Man kann unter vielen Buslinien wählen, doch ich möchte eine besonders hervorheben: die „Volcanoes Transport Company“.

Ich habe in einem Artikel von der Erfolgsgeschichte des Jungunternehmers Olivier Nizeyimana gehört, nachdem ich diese Linie selbst ausprobiert hatte. Normalerweise fahren Busse in Afrika los, wenn sie voll sind, getreu der Definition der „African Time“: „Die anderen haben die Uhren, wir haben die Zeit“.

Olivier Nizeyimana nahm dies als Herausforderung an: seine Busse fahren pünktlich – und sind fast immer voll. Sie sind nicht ganz so groß wie die Busse, die bei uns größtenteils eingesetzt werden.

Für die Fahrgäste gibt es acht Reihen mit je zwei Plätzen links, je einem Platz rechts und im Gang können zwischen den Plätzen noch Sitze heruntergeklappt werden. So sind die meisten Busse ausgestattet.

Moderne Kunst aus Ruanda – Geschichtliches – Teil 2

Kolonialgeschichte

In diesem Beitrag gibt es aus verständlichen Gründen nur ein einziges Foto, denn bis auf ganz wenige Ausnahmen verwende ich nur eigene Fotos.

Dennoch ist es mir wichtig, auch die Geschichte des Landes ein wenig zu beleuchten.

 

Vorkolonialzeit

Bevor wir uns nun in Stadt und Land umsehen, sollten wir uns die Zeit nehmen, einen Blick auf die Geschichte und hier insbesondere auf die Kolonialgeschichte werfen.

Ruanda war seit dem 15. Jahrhundert eine Monarchie, die unter dem Namen „Königreich Banyarwanda“ bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts existierte.

Gegründet wurde dieses Königreich von den Tutsi, einer in diesem Gebiet lebenden sozialen Gruppe. Neben den Tutsi gab und gibt es noch die beiden weiteren Gruppen Hutu und Twa.

Richtigerweise bezeichnen die Begriffe Tutsi, Hutu oder Twa einen einzelnen Menschen der jeweiligen Gruppe. Zur Kennzeichnung der Mehrzahl wird ein „Ba“ vorangestellt, so dass wir eigentlich Batutsi, Bahutu bzw. Batwa sagen und schreiben müssen, wenn wir von der Gruppe sprechen.

Allgemein hat es sich jedoch eingebürgert, von Tutsi(s), Hutu(s) und Twa(s) zu sprechen, wenn mehrere Menschen gemeint sind. Obwohl diese Schreibweise falsch ist, will ich sie hier so übernehmen.

 

Die Europäer kommen

Die Europäer, die Ruanda und Burundi im 19. Jahrhundert bereisten, fanden in beiden Ländern Königshöfe als Herrschaftszentren vor, die sich auf eine kleine Bevölkerungsgruppe stützten, den Tutsi.

Moderne Kunst aus Ruanda – Verortung – Teil 1

Afrika – Ostafrika – Ruanda – Kigali

Afrika

Beginnen wir damit, Afrika aus Satellitensicht auf der Erdkugel zu suchen und dann immer näher heranzuzoomen. Wohl jeder kennt die Form Afrikas und es ist leicht, die Umrisse auszumachen!

Ein so riesiger Kontinent, der zweitgrößte der Erde, 54 Staaten, mehr als 2.000 verschiedene Sprachen, ungezählte Völker; hier fließt der Nil, der längste Fluss der Erde, hier gibt es die größte und die älteste Wüste – Sahara und Namib – und mit dem Tanganjikasee den tiefsten See der Erde.

Von Norden nach Süden beträgt die Ausdehnung etwa 8.000 km, in West-Ost-Richtung sind es 7.000 km: gigantische Entfernungen!

Und doch wird dieser Kontinent aus europäischer Perspektive meist nur als ein Land wahrgenommen.

 

Afrika, Ruanda, wahre Größe Afrikas

Bitte hier klicken, um zur Grafik zu gelangen: Afrika – ein riesiger Kontinent!

 

 

Ostafrika

Zoomen wir näher heran, betrachten das östliche Afrika.

Facebook und mein Blinddate auf Sansibar

Wegen eines Fehlers in Facebook zu einem Blinddate nach Sansibar

 

Sansibar

Facebook und Freundschaft

Ich habe lange gezögert, mich überhaupt in Facebook anzumelden. Irgendwann hat mir ein Freund eine Freundschaftsanfrage geschickt – und dann war ich dabei. Sehr zögerlich allerdings – zumindest am Anfang.

Immer noch ist Facebook für viele Leute, die ich kenne, nicht das Medium, von dem sie sich vorstellen können, Freunde zu finden. Viele schrecken davor zurück, wollen mit Facebook & Co. nichts zu tun haben.

Afrika in Köln: Tipps und Termine für Januar und Februar 2015

Das Kontrastprogramm zu Karneval:

Veranstaltungen rund um Afrika

 

14.01.2015, 19:30 „Go Ebola Go„: Kölner Künstler und Autoren unterstützen den Kampf gegen Ebola

Die Veranstaltung findet im Belgischen Haus statt (Cäcilienstraße 46), Eintritt 10,00 €

Moderne Kunst aus Ruanda in Köln: Ausstellung mit Vernissage und Live-Painting mit Live-Musik

Afrikanische Kunst

Dabei denken die meisten sicher an Masken, Statuen oder sonstige Kultgegenstände. Doch findet sich auch sehr moderne Kunst in unterschiedlichster Ausprägung in Afrika. Am bekanntesten sind da bei uns wohl die süd- und westafrikanischen Künstler und ihre Werke. Doch auch Ostafrika hat hier einiges zu bieten.

Bei einer Reise durch Ruanda habe ich vor zwei Jahren in Kigali das Atelier des Inema Arts Centers  besucht. Am liebsten hätte ich damals mindestens drei oder vier Bilder mitgenommen. Aber weder mein Budget noch der freie Platz im Gepäck haben das zugelassen. Ich musste mich für eines entscheiden. Die Wahl fiel auf eines von Emmanuel Nkurangas Bilder. Es hängt seitdem in meinem Wohnzimmer und ich bewundere es jeden Tag aufs Neue.

Und dann hatte ich irgendwann die Idee, die Bilder von Emmanuel Nkuranga und Innocent Nkurunziza, den Gründern des Inema Arts Centers, in Deutschland bekannt zu machen.

Und nun ist es bald so weit! „Wege durch Afrika“ stellt die Bilder der beiden aus – und Emmanuel und Innocent kommen nach Deutschland, um bei der Ausstellung dabei zu sein:

„INEMA(in-AIM-ah)“

Communion by Emmanuel Nkuranga

Communion by Emmanuel Nkuranga

wo:
im Kulturbunker Köln-Mülheim,
Berliner Str. 20, 51063 Köln

wann:
22. Februar bis 8. März 2015
samstags und sonntags
von 12:00 Uhr bis 19:00 Uhr

mittwochs bis freitags
von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung

Vernissage der Ausstellung „INEMA(in-AIM-ah)“ ist
am 22. Feburar 2015 um 12:00 Uhr

 

Gorilla-Trekking im Kahuzi-Biéga Nationalpark

Gorilla-Trekking im Kahuzi-Biéga Nationalpark im Kongo (DRC)

Unterwegs zur Grenze von Ruanda

Wir verlassen die Hauptstadt Burundis und fahren von Bujumbura aus am frühen Nachmittag Richtung Nordwesten. Wir, das sind Valentin und ich.

Ihn hatte ich im letzten Jahr kennengelernt, als ich zum ersten Mal in Burundi war und das Land erkunden wollte. Als Chef der Akeza Discovery Tours hatte er mir ein sehr gutes Angebot für eine Rundreise gemacht.

Heute vermittle ich seine Reisen und deshalb hatte er mir den Vorschlag für den Ausflug zu den Gorillas gemacht.

Zunächst ist die Straße sehr schlecht. Wir müssen hunderten von Schlaglöchern ausweichen, so dass wir nur langsam vorankommen. Die Zeit drängt: die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo (DRC) schließt pünktlich um 18:00 Uhr.

Doch zunächst müssen wir noch die Aus- und Einreiseformalitäten an der Grenze zu Ruanda erledigen, denn um nach Bukavu in der DRC zu kommen, muss man etwa 50 km durch Ruanda fahren.

Das alles geht erstaunlich schnell, doch wir werden es heute wohl nicht mehr schaffen, unser gebuchtes Hotel in Bukavu zu erreichen.

Der nette Polizist an der ruandisch-kongolesischen Grenze gibt uns den Tipp, im „Motel Ruzizi 2“ zu übernachten. Das liegt ganz nahe an der Grenze – und essen können wir dort auch. Lachen müssen wir, als später der gleiche Polizist – nun in zivil – im Restaurant auftaucht.

Bootsfahrt auf dem Tanganjikasee zum Schimpansen-Trekking im Gombe Nationalpark

Mit dem Boot von Burundi nach Tansania zu unseren nächsten Verwandten, den Schimpansen

Wieder einmal bin ich in Burundi, dem kleinen ostafrikanischen Land, das ich so liebe.

Dieses Mal werde ich von Valentin begleitet, mit dem ich zukünftig zusammenarbeiten will. Er hatte mir vorgeschlagen, den Ausflug zu den Schimpansen zu unternehmen.

Mama Afrika

Auch „Mama Afrika“ ist Köln

Wer kennt die Gruppe noch nicht? Das lässt sich sehr schnell ändern, sollte geändert werden!

Die 1987 im Senegal gegründete Band muss man einfach erlebt haben.

Am 27. Dezember gibt es eine gute Gelegenheit, mit dieser Band einen Jahresabschluss der besonderen Art zu erleben:

In der Kantine in Köln findet „Die afrikanische Nacht mit anschließender Afro-Party“ statt.

Burundi: the beating heart of Africa

My Beautiful Burundi

I saw mist in the distance and a light glitter. That must be Lake Tanganyika!

 

Lake Tanganjika, Tanganjikasee, Tanganjika See, Burundi

Lake Tanganjika

 

The coach – bringing me from Kigali/Rwanda to Bujumbura – stopped half an hour later at the bus station: a crowded and noisy, a colourful and very interesting place. But now I only wanted to go to my hotel – booked via internet for 3 nights –, check in and walk to the beach at last.

Quickly I found a taxi, that brought me to „Karera Beach Hotel“.

Boniface Bashirahishize, the manager, already expected me and brought me to my bungalow. At this day he „only“ was a friendly young man. Today we are close friends.

In a hurry I changed my clothes and went to the shore immediately.

I remembered, that Lake Tanganyika is the largest rift lake in Africa, the deepest and second largest of the whole continent, with 676 km extention from north to south the longest lake on earth. And now I was standing at the wonderful sandy beach of this stretch of water, from whom I knew all superlatives – and was overwhelmed: that is a sea!

Afrikanische Literatur in Köln

Wie die Geschichten auf die Welt kamen

Eine Veranstaltung von „Stimmen Afrikas“  am 15. November 2014

 

Schon zum dritten Mal hat dieser Vorleseabend stattgefunden – und ich habe ihn leider erst in diesem Jahr entdeckt. Aber besser spät als nie! Und ich habe mir vorgenommen, keinen mehr zu versäumen.

Auch für das nächste Jahr ist er schon geplant, wird wahrscheinlich wieder an einem Samstag stattfinden, voraussichtlich am 14. November 2015. Und ich kann jetzt schon versprechen, dass ich euch daran erinnern werde.

 

Stimmen Afrikas, Wie die Geschichten auf die Welt kamen, Afrikanische Literatur

Christa Morgenrath begrüßt das gespannte Publikum.

 

Besinnlich und anregend sollte der Vorleseabend aus der Afrikanischen Literatur laut Ankündigung werden. Dieses Versprechen wurde gestern Abend mehr als eingehalten.

Ruanda: Meine Begegnung mit dem Jungen im Reisfeld

Das Foto

Ein zufällig entstandenes Foto von einem kleinen Jungen auf einem Reisfeld – geschossen auf einer Reise zu zweit – mit dem Motorrad durch Uganda und Ruanda. Das war 2012.

Nach einer sehr langen Etappe brauchten wir eine Pause, ein wenig Ruhe und machten am Rande eines riesigen Reisfeldes Halt, einige Kilometer vor Butare, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Ruanda.

 

Ruanda, Reisfeld, Butare

Ein Reisfeld am späten Nachmittag. Die Sonne steht schon sehr niedrig.

Ein Pygmäendorf in Burundi und mein Versprechen zu helfen

Ich bin zum ersten Mal in Burundi und alleine unterwegs.

Es ist Ende Juli 2013. Weil ich dieses kleine Land im Osten Afrikas näher kennenlernen will, suche ich mir einen Guide. Steve, ein junger Mann mit ausgezeichneten Englischkenntnissen, wird mich begleiten. Die Rundreise erfolgt im Uhrzeigersinn, d. h. zuerst fahren wir nordwärts, auf der Straße, auf der ich aus Ruanda gekommen bin.

Steve erzählt mir unterwegs einiges über die Pygmäen und ihr Dorf Busekera (Nähe Bugarama), das unsere erste Station sein wird.

Die richtige Bezeichnung für diese Volksgruppe ist Batwa. Einst Urbevölkerung, macht ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung in Burundi heute nur etwa 1 bis 2 % aus. In den umliegenden Ländern Ruanda, Uganda und DRC ist ihr Bevölkerungsanteil ähnlich gering.

Sie sind ausgegrenzt, diskriminiert und leben in großer Armut. Einst waren sie Jäger und Sammler, wussten alles über den Regenwald und sein Ökosystem.

Infolge des Bevölkerungswachstums wurde immer mehr Wald gerodet. Damit wurde ihre Lebensgrundlage immer weiter beschnitten, so dass sie nun als Landarbeiter oder Kleinstbauern ihr Leben fristen oder sich ihren kargen Lebensunterhalt mit Töpferei verdienen.

Namibia: Gästefarmen sind ein unbedingtes Muss

„Wer nicht mindestens einmal auf einer Gästefarm übernachtet hat, der war nicht wirklich in Namibia.“

Vorbereitungen

Diesen Satz habe ich so oft gehört und gelesen, als ich dabei war, meine Namibiareise zusammenzustellen. Natürlich wollte ich „wirklich“ in Namibia gewesen sein und deshalb gehörte auch der Aufenthalt auf mindestens einer Gästefarm zum Reiseprogramm. Ich suchte also nach solchen Unterkünften entlang der Route, die ich fahren wollte.

Meine Vorstellung einer „Gästefarm“ war recht vage – irgendetwas zwischen „Ferien auf dem Bauernhof“ und dem, was ich einmal in einer Doku gesehen hatte: eine Familie, die weitab jeglicher Zivilisation auf einer Farm lebt und sich ein Zubrot mit der Vermietung von Gästezimmern verdient. Entschieden habe ich mich dann für die „Namtib Desert Lodge“. Wie ich heute weiß: eine sehr gute Entscheidung!

Afrika in Köln: es gibt vieles zu entdecken!

Heimat: Köln und Afrika

Köln ist seit vielen Jahren meine (Wahl-)Heimatstadt. Das ist die Heimat, in der ich sesshaft bin, in der viele mir sehr nahestehende Menschen leben.

Andererseits gibt es Afrika, wo ich zukünftig noch mehr unterwegs sein möchte, als ich dies bisher konnte.

Was liegt also näher, auch in Köln nach Afrika zu suchen. Eines habe ich bereits herausgefunden: es gibt einiges zu entdecken.

Und neben meinen Reiseerzählungen will ich zukünftig immer wieder über „Afrika in Köln“ berichten.

Meine Wege durch Afrika

Meine Wege durch Afrika

In meinem Reiseblog will ich Euch immer wieder Wege durch Afrika zeigen: reale Wege und Wege, die man in sich selbst suchen muss. Und wenn man will, auch findet.

Mein größter Wunsch ist es, so viele Menschen wie möglich zu überzeugen, dass es Wege durch Afrika gibt, auf die man sich begeben und den Kontinent kennenlernen kann.

Auf meinen Reisen in Afrika habe ich auch immer wieder Wege fotografiert: Straßen, Brücken, Gassen, Pässe, Feld- und Wasserwege, alte und neue Wege, Wege durch Wüsten, Nationalparks und Weltkulturerbestätten.

In diesem Beitrag habe ich etwa 50 Fotos solcher Wege zusammengestellt. Begleitet mich einfach ein Stück:

 

In Burundi

 

Burundi - auf dem Weg nach Bujumbura, der Hauptstadt.

Auf dem Weg nach Bujumbura, der Hauptstadt von Burundi. Es geht steil bergan. Deshalb nutzen die Fahrradfahrer gerne die Möglichkeit, sich an LKW anzuhängen.

 

Burundi: unterwegs zum Kibira Nationalpark, einem der drei großen Nationalparks.

Unterwegs zum Kibira Nationalpark, einem der drei Nationalparks in Burundi.

 

 

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