Burundi Rundreise – 12 Tage und 11 Nächte        

Burundi, Rundreise

Der komplette Reiseverlauf der Rundreise

Tag 1: Ankunft in Bujumbura

Nachdem Sie bei der Ankunft am Flughafen die Einreiseformalitäten (Touristen-visum zur einmaligen Einreise, Gültigkeit ein Monat) erledigt haben, lernen Sie heute die Hauptstadt Burundis kennen. Bujumbura, von allen liebevoll „Buja“ ge­nannt, liegt unmittelbar am Tanganjikasee. Bei einer kurzen Rundfahrt durch die quirlige Innenstadt erhalten Sie einen Überblick über die für unsere Vorstel­lungen kleine Metropole, die ganz ohne Ampeln auskommt.

 

Tanganijikasee, Burundi, Bujumbura

Später Nachmittag am Tanganjikasee

 Die heutigen Stationen im Überblick:

  • Ankunft in Bujumbura;
  • Transfer vom Flughafen zum Pearl Residence Hotel im Herzen der Hauptstadt Bujumbura;
  • Ankunft und Check-In in ein Zimmer der „Deluxe Kategorie“;
  • spätes Mittagessen im Pearl Residence Hotel;
  • kurze Stadtrundfahrt;
  • Willkommensgetränk auf der Terrasse des Ubuntu Residence Hotels – nur durch eine Straße vom Strand des Tanganjikasees getrennt;
  • Abendessen am Strand des Tanganjikasees im Hotel Club du Lac Tanganyika;
  • Übernachtung im Pearl Residence Hotel;

Tag 2: Bujumbura – Ngozi (ca. 170 km)

Nach dem Frühstück werden Sie am Hotel abgeholt. Im 4X4 Jeep geht die Fahrt Richtung Norden. Das Ziel des heutigen Tages ist Ngozi, Hauptstadt der gleich­namigen Provinz.

Auf dem Weg dorthin werden Sie zunächst ein Pygmäendorf (Busekera bei Bugarama) besuchen und erleben, wie die Batwa, so die richtige Bezeichnung für diese Volksgruppe, heute leben. Einst Urbevölkerung, macht ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung in Burundi heute nur etwa 1 bis 2 % aus.

 

Batwa, Pygmäen, Burundi

Batwa beim Töpfern

Es ist nicht sehr weit zum nächsten Etappenziel. Nach wenigen Kilometern Straße geht es noch ein Stück durch die große Teeplantage von Teza und schon sind Sie am südlichen Eingang des Kibira Nationalparks angekommen. Ein Parkranger wird Sie auf Ihrem Track in den Bergregenwald begleiten und wird Ihnen alle Fragen zu örtlicher Fauna und Flora beantworten können.

Bis 1933 war das Gebiet als „Hunting Reserve“ den Königen von Burundi vorbe­halten. Die lokale Bevölkerung hatte großen Respekt vor diesem Wald, schrieben sie ihm doch magische Kräfte zu. Diesem heiligen Charakter ist es zu verdanken, dass der Wald die Kolonialzeit relativ unbeschadet überstanden hat und heute in großen Teilen erhalten ist. Der Kibira Nationalpark erstreckt sich über die Berge der Kongo-Nil-Scheide zwischen 1.550 m und 2.660 m Höhe und auf einer Fläche von 400 km², beginnend bei der Provinzhauptstadt Muramvya bis zur ruandi­schen Grenze, wo er in den Nyungwe Nationalpark übergeht. 16 % des Parks be­stehen aus Bergregenwald. 644 verschiedene Pflanzen, 98 Arten von Säugetie­ren, darunter Schimpansen, schwarze und weiße Colobus Affen sowie über 200 verschiedene Vogelarten wie beispielsweise der Riesenturako oder der Kongo Graupapagei sind in diesem Nationalpark heimisch.

Kibira Nationalpark

Kibira Nationalpark

Nach dem ersten Ausflug in die Welt des Bergregenwaldes gibt es eine kurze Teepause in der „Teza Tea Factory“. Den Nachmittag verbringen Sie erneut im Kibira Nationalpark – nun jedoch im nördlichen Teil, der von Rwegura aus betre­ten wird. Anschließend fahren Sie nach Ngozi, wo Sie übernachten und beim Abendessen mit Live-Musik auf traditionellen Instrumenten unterhalten werden.

Die heutigen Stationen im Überblick:

  • Frühstück im Pearl Residence Hotel;
  • Abfahrt Richtung Kibira;
  • Besuch des Batwa Dorfes bei Busekera – Bugarama;
  • Weiterfahrt zum Kibira Nationalpark durch die Teza Tee Plantage;
  • Ausflug zu Fuß in den Kibira Nationalpark in Begleitung eines Parkrangers;
  • Teepause in der „Teza Tea Factory“;
  • Mittagessen im Banga Country House;
  • Weiterfahrt nach Rwegura und zweiter Teil des Ausflugs in den Kibira National­park – ebenfalls in Begleitung eines Parkrangers;
  • Weiterfahrt Richtung Ngozi;
  • Ankunft und Check-In im Hotel Les Plateaux in Ngozi;
  • Abendessen im Hotel Lex Plateaux mit Live-Musik;
  • Übernachtung im Hotel Lex Plateaux;

Tag 3: Ngozi – Kirundo (ca. 80 km)

Erleben Sie heute Beispiele der reichen Kultur Burundis: zunächst besuchen Sie eine Korbflechterei und damit ein Beispiel der vielfältigen Kunstgewerbeherstel­lung, bevor Sie die traditionellen Tänze einer Frauengruppe erleben werden. An­schließend wird Ihnen ein traditionelles burundisches Mittagessen serviert. In Kirundo angekommen, besuchen Sie einen lokalen Weinhersteller.

Traditioneller Frauentanz

Traditioneller Frauentanz

Nun wird es kriegerisch, denn die „Intore Warrior Dancers“ warten bereits auf Sie: zu früheren Zeiten war es die Aufgabe der Intore genannten königlichen Armee, den König vor internen Rebellionen und äußeren Angriffe zu schützen. Die Tänze der Intore kamen einer Militärparade gleich, um so ihre Tapferkeit und ihren Mut vor der begeisterten Bevölkerung und in Gegenwart des Königs zu demonstrieren.

Intore Warrior Dancers in Kirundo

Intore Warrior Dancers in Kirundo

Gekleidet in ein Gewand aus Leopardenfell (früher), auf dem Kopf eine Art Perücke aus langen Sisalfäden, einer Reihe von Glocken an den Fußknöcheln, einer Halskette, einer Lanze in der rechten Hand und einer Art Schild in der lin­ken Hand, bewegen sie sich zum Klang der Instrumente und im Rhythmus eines Gedichtes, das vom Anführer der Gruppe laut rezitiert wird. Dabei machen die Tänzer einen ohrenbetäubenden Lärm.

Heute werden diese Tänze bei offiziellen Zeremonien des Landes vorgeführt. Sie sind eine Attraktion im Gebiet rund um die nördlichen Seen nahe der Stadt Kirundo. Lassen auch Sie sich von den Kriegern verzaubern und in eine andere Zeit entführen.

Die heutigen Stationen im Überblick:

  • Morgens werden Sie nach dem Frühstück am Hotel abgeholt;
  • Fahrt zur Igiseke Korbflechterei mit Besichtigung;
  • Weiterfahrt und Vorführung der Tänzerinnen;
  • Traditionelles burundisches Mittagessen;
  • Abfahrt Richtung Kirundo;
  • Unterwegs Besuch eines lokalen Weinherstellers;
  • Weiterfahrt zur Vorführung der „Intore Warrior Dancers“ in Kirundo;
  • Ankunft und Check-In im Rama Hotel in Kirundo;
  • Abendessen und Übernachtung;

Tag 4: Kirundo –Muyinga (ca 140 km)

Heute heißt es sehr früh aufstehen. Noch bei Dunkelheit verlassen Sie das Hotel und fahren Richtung Rwihinda See, einem Naturreservat. Dort werden Sie bei Morgengrauen schon von einem Fischer mit seinem Kanu erwartet. Zunächst werden nur die Paddelschläge im Wasser zu hören sein, doch schon bald werden Sie diese nicht mehr wahrnehmen, sondern nur noch Augen und Ohren für die vielen hier brütenden Vögel haben. Selbst Seeadler besiedeln die kleine Insel in­mitten des Sees, die von einem Teppich aus Wasserlilien umgeben ist.

Bird´s Lake im Morgengrauen

Bird´s Lake im Morgengrauen

Sicher hat Sie dieser verzaubernde Frühausflug hungrig gemacht. Im Anschluss an ein gutes Frühstück werden Sie dann zum Ruvubu Nationalpark fahren, dem mit ca. 500 km² größten Nationalpark Burundis. Der Park beherbergt Fluss­pferde, Büffel, Krokodile, Affen, Antilopen und viele Vogelarten. Mit etwas Glück werden Sie oder der Parkranger, der auch diesen Ausflug begleitet, sicher einige der Tiere entdecken. Am späten Nachmittag verlassen Sie den Ruvubu National­park und fahren zum Hotel nach Muyinga.

Ruvubu Nationalpark

Ruvubu Nationalpark

 Die heutigen Stationen im Überblick:

  • Fahrt zum „Rwihinda Lake of Birds“ vor Sonnenaufgang;
  • Kanufahrt bei Morgengrauen zur Insel mitten im See: Vogelbeobachtung;
  • Frühstück im Hotel Chez Rwaza;
  • Fahrt zum Ruvubu Nationalpark;
  • Tagsüber Aufenthalt und Wanderungen im Ruvubu Nationalpark;
  • Mittagessen: Picknick in der Ruvubu Camping Lodge;
  • Fahrt nach Muyinga zum Agahimbare Hotel;
  • Ankunft und Check-In im Agahimbare Hotel;
  • Abendessen und Übernachtung im Agahimbare Hotel;

Tag 5: Muyinga – Gitega (ca. 120 km)

Nachdem Sie den Vortag ausschließlich in freier Natur verbracht haben, steht heute der kulturelle Höhepunkt der Reise auf dem Programm: die Gishora Sacred Drums! Hören Sie die heiligen Trommeln von Gishora und erleben Sie die Dar­bietung der Trommler live! Lassen Sie sich vom Ältesten des Dorfes, dem Hüter der beiden heiligen Trommeln Ruciteme und Murimirwa, die Geschichte der Trommeln erzählen und in einem original wiederhergestellten Rundbau zeigen, wo und wie einst der König gelebt hat.

Gishora Sacred Drummers

Gishora Sacred Drummers

Dort, im königlichen Heiligtum von Gishora, sind Sie zu einem traditionellen Mit­tagessen eingeladen. Erst wenn Sie erfahren haben, wie die traditionellen Trom­meln hergestellt werden und natürlich auch, wie man auf diesen Instrumenten spielt, heißt es Abschied nehmen von diesem heiligen Ort.

Nun steht der Besuch des 1955 gegründeten Nationalmuseums in Gitega an. Es beherbergt eine Sammlung von Musikinstrumenten, Waffen, aber auch alte Fotos sind zu bewundern, die einem eine Ahnung beispielsweise von den Zeiten geben, als Burundi noch einen König hatte. Nach so vielen kulturellen Eindrücken fahren Sie dann zum Hotel in Gitega.

Die heutigen Stationen im Überblick:

  • Morgens werden Sie nach dem Frühstück am Hotel abgeholt;
  • Fahrt zum „Royal Drumming Sanctuary of Gishora“ in der Nähe von Gitega;
  • Programm im königlichen Heiligtum von Gishora:
    • Vortrag über die Geschichte und Bedeutung des königlichen Heiligtums,
    • Live Darbietung der heiligen Trommler,
    • Traditionelles Mittagessen,
    • Vorführung der Herstellung von traditionellen Trommeln und wie man auf ihnen spielt;
    • Abschied;
  • Weiterfahrt und Besichtigung des Nationalmuseums nahe der Stadt Gitega;
  • Fahrt zum Orange Hotel Gitega;
  • Ankunft und Check-In im Orange Hotel;
  • Abendessen und Übernachtung im Orange Hotel;

Tag 6: Gitega – Muramvya – Mwaro (ca. 90 km)

Nach dem Frühstück werden Sie bei einer kurzen Stadtrundfahrt in Gitega einen Eindruck vom deutschen Erbe Burundis erhalten. Anschließend fahren Sie zur königlichen Begräbnisstätte „Rubumba Royal Burial Palace“ nach Muramvya, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz östlich von Bujumbura.

Nach Besichtigung dieser Stätte geht es weiter zur „Kiganda Peace Treaty Site“. In den Jahren 1898 bis 1903 griffen deutsche Truppen immer wieder König Mwezi VI. Gisabo an und zwangen ihn dazu, hier am 24. Mai 1903 den Vertrag von Kiganda zu unterzeichnen und damit die deutsche Vorherrschaft anzuerken­nen. Auf diesem Areal stärken Sie sich mittags bei einem Picknick, bevor Sie weiter zu den Agasumo Wasserfällen bei Mwaro fahren. Mwaro ist ebenfalls Pro­vinzhauptstadt. Die Provinz Mwaro liegt südlich von Muramvya. Nach Besichti­gung der Wasserfälle geht es zum Hotel in Mwaro.

Die heutigen Stationen im Überblick:

  • Morgens werden Sie nach dem Frühstück am Hotel abgeholt;
  • Kurze Stadtrundfahrt in Gitega: entdecken Sie hier das deutsche Erbe Burundis;
  • Weiterfahrt nach Muramvya;
  • Besuch des „Rubumba Royal Burial Palace“ in Muramvya;
  • Weiterfahrt und Besichtigung der „Kiganda Peace Treaty Site“;
  • Mittags-Picknick;
  • Weiterfahrt nach Mwaro zu den Agasumo Wasserfällen;
  • Besichtigung der Agasumo Wasserfälle;
  • Fahrt zum Iteka Hotel in Mwaro;
  • Ankunft und Check-In im Iteka Hotel;
  • Abendessen und Übernachtung im Iteka Hotel;

Tag 7: Mwaro – Rutovu – Rutana (130 km)

Heute werden Sie zum Mont Gikizi (2.130 m hoch) fahren und den Ort besuchen, der Jahrtausende lang verzweifelt gesucht wurde und um den sich viele Legen­den rankten. Politische und wirtschaftliche Interessen der Kolonialmächte ent­fachten im 19. Jahrhundert einen Wettlauf zur Auffindung dieses Ortes, an dem sich viele Wissenschaftler und Abenteurer beteiligten: die Quelle des Nil.

Sowohl in Burundi als auch in Ruanda entspringt je ein Quellfluss, und gemein­sam bilden diese weit entfernt den weißen Nil. So heißt der Fluss, wenn er bei Jinja in Uganda den Viktoriasee verlässt. Lange Zeit glaubte man, dass dies die Quelle des Nil ist. Bei ihrer Entdeckung 1862 durch John Hanning Speke gab es an dieser Stelle noch die Rippon Falls, die damals als die Quelle angesehen wurden.

Später vereinigt sich der wesentlich längere weiße Nil bei Khartum im Sudan mit dem blauen Nil, um schließlich ins Mittelmeer zu fließen. Doch die Quelle in Burundi – hier noch Luvironza genannt – ist die südlichste und die von der Mün­dung am weitesten entfernte. Damit gilt sie als die „eigentliche“ Quelle des mit 6.671 km längsten Flusses der Erde. Im Frühjahr 2014 wurde der Antrag ge­stellt, diesen Ort ins Weltkulturerbe der UNESCO aufzunehmen.

Natürlich können Sie diesen Ort nicht verlassen, ohne das pyramidenförmige Mo­nument weiter oben auf dem Berg zu besichtigen. Es ist den Entdeckern des Nil gewidmet, die auf einer Metalltafel in lateinisch erwähnt werden. Hier findet sich auch der Name des Deutschen Burkhart Waldecker, der im Jahre 1937 erstmals die geografische Lage der Nilquelle bestimmt hat.

Gedenkpyramide bei der Nilquelle

Gedenkpyramide bei der Nilquelle

Da der heutige Tag Ihrer Reise ganz im Zeichen des Wassers steht, unternehmen Sie nach der Besichtung der Nilquelle noch einen Spaziergang zu den heißen Quellen von Muhweza, in denen Sie auch baden können. So erfrischt, werden Sie eine traditionelle burundische Familie kennenlernen, bevor Sie zum Hotel fahren.

Die heutigen Stationen im Überblick:

  • Morgens werden Sie nach dem Frühstück am Hotel abgeholt;
  • Fahrt nach Rutovu;
  • Besuch der Nilquelle und der Gedenk-Pyramide;
  • Besuch der heißen Quellen von Muhweza – Bad in den heißen Quellen;
  • Einblick in das Leben einer traditionellen burundischen Familie;
  • Fahrt zur Peace Lodge in Rutana;
  • Ankunft und Check-In in der Peace Lodge;
  • Abendessen und Übernachtung in der Peace Lodge in Rutana;

Tag 8: Rutana – Nyakazu – Mpinga Kayove – Makamba – Nyanza-Lac (ca. 200 km)

Der heutige Tag beginnt mit dem Besuch einer sowohl historisch wie landschaft­lich interessanten Stelle, einige Kilometer von Rutana entfernt. Dort besuchen Sie das so genannte „German´s Fault“ (Deutscher Krater), eine imposante Schlucht mit sensationellem Panorama. Zu Beginn des ersten Weltkriegs hatte die deutsche Kolonialmacht hier einen Militärposten errichtet, um den östlichen Teil ihrer „Schutzgebiete“ kontrollieren zu können. 1914 kam es hier zu einem Gefecht mit der belgischen Armee.

Auch der nächste Ort, zu dem Sie fahren, wird Ihnen lange im Gedächtnis blei­ben. Die Karera Wasserfälle bei Mpinga Kayove sind sehr beeindruckend. Bei der Ankunft werden Sie den feinen Nebel begrüßen, in den Sie sich am Fuße des Wasserfalls stellen und sich so ein wenig von dem Aufstieg erholen können. Ge­nießen Sie das Picknick an diesem weit abgeschiedenen Ort, bevor Sie Abschied von den Wasserfällen nehmen und nach Makamba fahren.

 

Burundi Rundreise, Karera Wasserfälle,

Karera Wasserfälle

Dort werden Sie bereits von den Agasimbo Acrobatic Dancers erwartet, die für Sie ihre akrobatischen Tänze auf einem großen Platz vorführen werden. Auch hier – wie bei den anderen musikalischen und tänzerischen Darbietungen auf Ihrer Reise – werden Sie nicht alleine sein. Die Menschen hier nehmen gerne jede Gelegenheit wahr, zum einen bei den Tänzen zuzusehen, zum anderen auch einen neugierigen Blick auf die Touristen zu werfen, deren Anblick in Burundi immer noch nicht an der Tagesordnung ist. Die letzte heutige Etappe führt Sie zu Ihrem Hotel unmittelbar an den Tanganjikasee.

 

Strand beim East Africa Hotel in Nyanza-Lac

Strand beim East Africa Hotel in Nyanza-Lac

 Die heutigen Stationen im Überblick:

  • Morgens werden Sie nach dem Frühstück am Hotel abgeholt;
  • Fahrt nach Nyakazu;
  • Besuch des „German Fault“ – dem Deutschen Krater;
  • Weiterfahrt nach Mpinga Kayove;
  • Besuch der Karera Wasserfälle;
  • Mittagspicknick an den Wasserfällen;
  • Weiterfahrt nach Makamba;
  • Aufführung der „Agasimbo Acrobatic Dancers“ in Makamba;
  • Fahrt zum East Africa Hotel in Nyanza-Lac;
  • Ankunft und Check-In im East Africa Hotel;
  • Abendessen und Übernachtung im East Africa Hotel in Nyanza-Lac.

Tag 9: Nyanza-Lac – Mvugo – Mugamba – Ijenda – Bujumbura (200 km)

Bisher konnten Sie den Tanganjikasee nur vom Ufer aus betrachten. Heute heißt es „raus aufs Wasser“: direkt nach dem Frühstück starten Sie zu einer etwa eineinhalbstündigen Bootstour, um Burundi auch aus dieser Perspektive kennen­zulernen. Wieder an Land fahren Sie einige Kilometer zum kleinen Fischerort Mvungo und sehen dort, wie die Fischer ihren Fang an Land bringen und weiter­verarbeiten oder verkaufen.

Fischerdorf am Tanganjikasee

Fischerdorf am Tanganjikasee

Mugumba in der Provinz Bururi ist Ihre nächste Station. Diese Gegend (um den gleichnamigen Ort) liegt sehr hoch und daher sind die Temperaturen oft relativ niedrig, obwohl der Äquator nicht weit entfernt ist. Zum Schutz wurden hier tra­ditionell Rundhäuser nach ganz speziellen Vorgaben gebaut. Am 9. Mai 2007 wurden diese „Rugo“ gennannten Häuser in die „Tentative List“ (vorläufige Liste) des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Besuchen Sie eine Familie in ihrem Haus, essen mit ihr zu Mittag und sehen Sie, wie die Menschen hier leben und arbeiten.

Bei einem Spaziergang in die Umgebung lernen Sie außerdem kennen, wie hier die Landwirtschaft betrieben und was angebaut wird. Begleiten Sie den Kuhhirten ein Stück, während Sie erfahren, welche Besonderheiten es bei der Rinderzucht in Burundi zu beachten gibt.

Ankolerinder

Ankolerinder

Nach diesem Ausflug in eine sehr natürliche Umgebung fahren Sie noch zu einem Markt in Ijenda. Dort wird alles zum Kauf angeboten, was die Menschen in dieser Gegend anbauen und züchten. Mit der letzten Station dieses Tages schließt sich der Kreis der Rundreise: Sie fahren nach Bujumbura und werden dort zunächst im Belvedere Restaurant zu Abend essen, bevor Sie zum Pearl Residence Hotel gebracht werden, wo Sie übernachten.

Wer nun noch möchte, kann das Nachtleben von Bujumbura kennenlernen, ein spätes Bier oder einen Wein trinken, tanzen und erleben, was die Live Bars und Nachtclubs der Hauptstadt zu bieten haben.

Die heutigen Stationen im Überblick:

  • Nach dem Frühstück starten Sie direkt am Hotel zu einer Bootstour auf dem Tanganjikasee.
  • Fahrt nach Mvungo;
  • Besuch eines Fischerdorfes;
  • Weiterfahrt nach Mugamba;
  • Typisch traditionelles Mittagessen bei einer Familie und Besichtigung eines „Rugo“;
  • Spaziergang zu den Feldern und Treffen mit einem Kuhhirten;
  • Weiterfahrt nach Ijenda;
  • Besuch des Marktes in Ijenda;
  • Weiterfahrt nach Bujumbura;
  • Abendessen im Belvedere Restaurant;
  • Fahrt zum Pearl Residence Hotel;
  • Ankunft und Check-In im Pearl Residence Hotel;
  • Optional: Einblick in Bujumburas Nachtleben;
  • Übernachtung im Pearl Residence Hotel;

Tag 10: Bujumbura – Rumonge – Bujumbura (ca. 150 km)

Nach so vielen Tagen voller Aktivitäten steht heute ein Tag zur Entspannung auf dem Programm. Deshalb beginnt der heutige Tag mit einem kontinentalen Frühstück. So gestärkt fahren Sie entlang des Tanganyikasees Richtung Süden nach Rumonge zum Blue Bay Beach Resort. Entspannen Sie am weißensandigen Strand, der zum Blue Bay Resort gehört. Zum Mittagessen können Sie unter etlichen Fischspezialitäten wählen – frisch aus dem Tanganjikasee. Probieren sollten Sie unter allen Um­ständen den „Mukeke“ genannten Fisch, der nur im Tanganjikasee vorkommt und eine echte Delikatesse ist.

Strand beim Blue Bay Beach Resort

Strand beim Blue Bay Beach Resort

Am späten Nachmittag fahren Sie zurück zu Ihrem Hotel nach Bujumbura. Dort werden Sie später wieder abgeholt und zum Chez Cyrille gebracht, wo ein Abendessen mit Karaoke–Unterhaltung auf dem Programm steht. Vielleicht haben Sie nach diesem entspannenden Tag noch ein wenig Lust auf Nachtleben? Die Bars und Nachtclubs von Bujumbura servieren Ihnen gerne einen Drink oder laden Sie zum Tanzen ein. Wer jedoch müde ist und lieber schlafen gehen möchte, wird direkt ins Hotel gebracht.

Die heutigen Stationen im Überblick:

  • Kontinentales Frühstück im Pearl Residence Hotel;
  • Fahrt zum Blue Bay Beach Resort nach Rumonge;
  • Entspannender Tag am weißen Strand des Blue Bay Resort;
  • Mittagessen mit Fischdelikatessen aus dem Tanganjikasee im Blue Bay Resort;
  • Rückfahrt zum Hotel nach Bujumbura;
  • Abendessen bei live Karaoke-Unterhaltung im Chez Cyrille;
  • Fahrt zum Pearl Residence Hotel;
  • Optional: Einblick in Bujumburas Nachtleben;
  • Übernachtung im Pearl Residence Hotel;

Tag 11: Bujumbura – Rusizi Naturreservat – Bujumbura (ca. 50 km)

Noch vor dem Frühstück brechen Sie zum Besuch des nahe Bujumbura gelege­nen Rusuzi Naturreservats auf. Es hat seinen Namen vom gleichnamigen Fluss, der ein ausgebreitetes Delta bildet, bevor er in den Tanganjikasee mündet. Beo­bachten Sie Nilpferde, Sumpfantilopen, Krokodile, Echsen und viele Vögel, die hier beheimatet sind.

Hippos im Rusuzi Naturreservat

Hippos im Rusuzi Naturreservat

Genießen Sie nach diesen vielfältigen Eindrücken ein Frühstück, bevor Sie an­schließend zu einem Besuch der wichtigsten historischen Baudenkmäler und Se­henswürdigkeiten aufbrechen. Sollten Sie noch Souvenirs einkaufen wollen, ha­ben Sie im „Maison Fleurie“ sowie im „Arts and Craft Center“ gute Gelegenheiten, typisch burundisches Kunsthandwerk zu erstehen.

Nach dem Mittagessen im Le Baobab African Restaurant werden Sie das Musée Vivant besuchen. In einem wunderschönen Garten stehen etliche grüne Häus­chen, in denen alte und moderne kunsthandwerkliche Gegenstände hergestellt und verkauft werden. Die Hauptattraktion dieses Museums jedoch ist eine in Originalgröße nachgebaute königliche Wohnung, die besichtigt werden kann. Ein Vogelhaus sowie einige Reptilien gehören ebenso zum „Lebenden Museum“. Zum Abschluss werden Sie hier noch einmal einen traditionellen „Female Dance“ erleben können.

Bevor Sie zum Bora Bora Beach gebracht werden und dort entweder einfach nur entspannen oder sich bei Wasser- bzw. Strandaktivitäten erholen, lernen Sie noch bei einem kurzen Abstecher den „Bujumbura Horse Riding Club“ und seine wunderschönen Anlagen kennen – gegründet und angelegt von den Belgiern während der Kolonialzeit.

Zum Abendessen fahren Sie zum Genny´s Beach und anschließend zurück zum Pearl Hotel, in dem Sie zum letzten Mal übernachten.

Die heutigen Stationen im Überblick:

  • Frühe Abfahrt zum Rusizi Nationalreservat
  • Besuch des Rusizi Nationalreservats
  • Rückfahrt und Frühstück im Pearl Residence Hotel;
  • Fahrt zu und Besichtigung der wichtigsten historischen Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten;
  • Einkauf von Souvenirs im Maison Fleurie und im Arts and Crafts Centre;
  • Mittagessen im Baobab African Restaurant;
  • Besuch und Besichtigung des Musée Vivant;
  • Traditioneller „Female Dance“;
  • Kurzer Besuch des Bujumbura Horse Riding Club;
  • Fahrt zum Bora Bora Beach: Entspannung oder Wasser- bzw. Strandsport­aktivitäten;
  • Abendessen im Genny´s Beach;
  • Übernachtung im Pearl Residence Hotel;

 Tag 12: Bujumbura – Flughafen

Heute heißt es leider Abschied nehmen. Nach einem letzten Frühstück im Ubuntu Residence Hotel checken Sie aus und werden zum Flugplatz gebracht. Genießen Sie bei der Fahrt noch einmal den Ausblick auf den Tanganjikasee, bevor Sie die Stadt, die Sie mittlerweise sicher auch schon „Buja“ nennen, verlassen und den Heimflug nach Deutschland antreten.

Die heutigen Stationen im Überblick:

  • Frühstück im Ubuntu Residence Hotel;
  • Check-Out im Pearl Hotel;
  • Transfer zum Bujumbura International Airport;

 

Termine

Die Reisetermine sind grundsätzlich frei wählbar. Reisebeginn (Tag 1) sollte jedoch am besten ein Donnerstag sein, da der Besuch der einzelnen Stationen an bestimmten Wochentagen stattfinden sollte.

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Im Reisepaket enthaltener Service:

  • 12-Tagestour in 4X4 Jeeps,
  • 4 Übernachtungen in einem Hotel der gehobenen Klasse in Bujumbura,
  • 7 Übernachtungen während der Rundreise in landestypischen Hotels,
  • Vollpension,
  • Englisch sprechender Fahrer,
  • Bootstour auf dem Tanganjikasee,
  • Eintrittsgelder für Nationalparks und Naturreservate
  • Entgelt für Gishora Sacred Drummers
  • Entgelt für Intore Warrior Dancers
  • Entgelt für traditionelle Tänzerinnen
  • Entgelt für Agasimbo Acrobatic Dancers

 

Im Reisepaket nicht enthaltener Service:

  • Flugticket,
  • Visum,
  • Getränke ,
  • Trinkgelder,
  • Hotelextras,
  • Ausgaben bei optionaler Teilnahme am Nachtleben in Bujumbura,
  • und alles, was nicht gesondert erwähnt wurde.

Änderungen vorbehalten gemäß Verfügbarkeiten zum Zeitpunkt einer Buchung.

 

Sie können sich diese Reisebeschreibung auch als PDF herunterladen. Die Fotos sind in nachfolgenden PDFs nicht enthalten.

Bitte klicken Sie hier unten zum Download auf die gewünschte Beschreibung:

WdA Rundreise Burundi 12 Tage – 11 Naechte – mit Erlaeuterungen

WdA Rundreise Burundi 12 Tage – 11 Naechte – nur Reiseverlauf

 

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Reisepass, Visum:

Bitte beachten Sie in jedem Fall die Hinweise des Auswärtigen Amtes.

Deutsche benötigen einen 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reise­pass mit mindestens zwei freien Seiten.

Das Visum kann bei der burundischen Botschaft in Berlin, aber auch am Flugha­fen in Bujumbura ausgestellt werden.

 

Impfungen:

Notwendige Impfungen und sonstige gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen besprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Die hier aufgeführten Hinweise sind nur Empfehlungen und ersetzen keineswegs eine besondere ärztliche Beratung.

Einen Impfpass müssen Sie auf jeden Fall mitführen. Vorgeschrieben ist der Nachweis einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber.

Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Insti­tutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und ver­vollständigt werden.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie Keuchhusten (Pertussis) und ggf. Polio, auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY- Kon­jugatimpfstoff), Tollwut (s. u.) empfohlen.

Die hier aufgeführten Hinweise sind nur Empfehlungen und ersetzen nicht eine besondere ärztliche Beratung.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wo­chen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den be­handelnden Arzt notwendig.

Ein hohes Risiko besteht ganzjährig und landesweit. Je nach Reiseprofil ist des­halb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariapro­phylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Mala­rone®, Doxycyclin®, Lariam®) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Ein­nahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden emp­fohlen:

  • körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • besonders in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmit­tel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • unter einem Moskitonetz zu schlafen.

 

Haben Sie Interesse und/oder weitere Rückfragen? Bitte schreiben Sie mir und senden Ihre Wünsche und Fragen mithilfe des Kontaktformulars.

Ich antworte umgehend. Versprochen!

 

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